(pcp-wm) Für viele Philatelie- und Literaturgeschichtler ist jede Neuausgabe dieses viermal im Jahre kostenlosen ca. 250 Seiten starken Magazins stets eine Art Freudenfest. Bietet es doch Einblicke in die Geschichte der Philatelie, die man in dieser Ausführlichkeit du Präzision kaum ein zweites Mal findet. Jeder Interessent kann sie im Internet unter www.philahistorica.de frei herunterladen. Die neue Ausgabe legt bewusst einmal Schwerpunkte auch bei aktuellen Themen. Sie präsentiert einen umfangreichen Nachbericht zur STOCKHOLMIA 2019 und dann drei teils noch weit umfangreichere Rückblicke auf die Entwicklung namhafter Auktionsfirmen, die in diesem Jahr runde Jubiläen ihres Bestehens feiern: Pfankuch & Co., Edgar Mohrmann und Peter Feuser. Freunde der Philateliegeschichte des 19. Jahrhunderts finden Arbeiten über das Wirken des Bayerischen Philatelisten-Clubs in München (50 Seiten!), über Alfred Moschkau und den weit weniger bekannten Louis May, der ebenfalls als Pionier der deutschen Philatelie anzusehen ist (32 Seiten), zwei literaturhistorische Studien zu Natalis Rondots erster Artikelserie, die überhaupt in der Philatelie erschien (18 Seiten) und eine Fortführung der Chronik der deutschen Philatelie für das Jahr 1934 (56 Seiten). Wie immer ergänzen die Neueingänge bei den Philatelistischen Bibliotheken das Programm dieser Ausgabe.