(pcp-wm) Es war längst überfällig, denn das derzeit noch geltende Reglement der FIP stammte noch aus der analogen „Steinzeit“. Es wurde 1985 – also vor 35 Jahren! – auf dem FIP-Kongress in Rom beschlossen. Auch mit Blick auf die mittlerweile weit verbreitete digitale Literatur hatte sich die FIP-Kommission für Philatelistische Literatur im letzten Herbst an die Aufgabe gemacht, dieses veraltete Reglement zu überarbeiten. Es galt zudem, neu hinzugekommene Literaturarten (z.B. dokumentarische oder werbliche Literatur zu integrieren, damit aber auch den Begriff „Literatur“ neu zu fassen. In dieser lesenswerten zweisprachigen (Englisch/Deutsch) Broschüre stellt Wolfgang Maassen, Mitglied des Vorstandes der FIP-Kommission und Präsident der AIJP, das alte und im Vergleich dazu das neue Reglement vor, das der FIP zur Verabschiedung zum nächst möglichen Termin vorliegt. Ergänzt wird diese Dokumentation durch einen Neuentwurf der Richtlinien zur Beurteilung philatelistischer Literatur, die sich zwar primär an Juroren richtet, aber auch für die Autoren und Verleger der philatelistischen Literatur von hoher Bedeutung ist. Ursprünglich stand der Neuentwurf für eine Beschlussfassung während der LONDON 2020 auf dem Plan. Nunmehr kann diese frühestens während der FIP-Ausstellung in Jakarta 2020 oder erst danach erfolgen. Unabhängig, wann diese nun endgültig erfolgt, bietet diese Broschüre wertvolle Informationen, die zu beachten für jeden Literaturschaffenden, aber auch für alle Juroren, von Vorteil sein kann.

Die Broschüre erschien in der AIJP-Schriftenreihe als Heft Nr. 6, umfasst 60 Seiten und ist für 10 Euro / 10 US-$ / 10 £ inkl. Porto bei dem Generalsekretär der AIJP, Rainer von Scharpen, Tucholskyweg 5, 55127 Mainz, Deutschland, E-Mail: Rainervonscharpen@t-online.de zu beziehen.