(wm) Folgt man der Zeitung „Liechtensteiner Vaterland“ bedarf es nicht mehr des Fragezeichens, denn diese meldete am 7. März kurz und knapp: „Philatelisten-Verband vor dem Aus“. Hintergrund: Unter den gut 120 Mitgliedern der Vereine des Verbandes, der 1934 einmal gegründet worden war, fand sich bislang kein neuer Vorstand, der bereit ist, die Nachfolge des Präsidenten Peter Marxer und dessen Kollegen im Amte anzutreten. 15 Jahre waren diese im Amt und während dieser Zeit sind nicht nur diese älter geworden, sondern auch die Vereinsmitglieder, von denen heute nur noch 20 Prozent unter 70 Jahre seien. Trendwenden seien kaum absehbar, zumal auch in Liechtenstein die Jugend sich für andere Dinge interessiere und Briefmarken im Alltag kaum noch in Erscheinung träten. Die „Volksstimme“ resümiert: „Für den Philatelisten-Verband sind das keine gute Aussichten. Die Luft wird dünner und dünner. Selbst wenn (sich) an der Generalversammlung am 12. März oder in den Wochen danach doch noch eine Vereinsspitze finden lassen sollte.“ – Marxer soll bereits mit einem Termin vom 30. April und einer außerordentlichen Generalversammlung vorgesorgt haben. Erst wenn sich dann keine Nachfolger finden, werde man den Verband wohl auflösen müssen.