(gm/pcp) Bei Ulrich Felzmann werden wieder hochkarätige Stücke der philatelistischen Spitzenklasse geboten. Hervorzuheben ist das äußerst umfangreiche Flug- und Zeppelin-Angebot sowie die große Sammlungsversteigerung, die dieses Mal über zwei Tage gehen wird.
Die Briefmarkenauktion bei Felzmann startet mit der Flugpost, überdurchschnittlich gut und reichhaltig bestückt. Eine exotische Zuleitung aus Afghanistan ist nur eines der seltenen Stücke, die für diese Auktion aufwendig zusammengetragen und aufbereitet wurden. Ein Zeppelin-Brief ab Kabul fand seinen Weg über Italien und Deutschland nach Argentinien (Los 4711, Ausruf: 2.400 Euro).

Wir fliegen weiter nach Asien. Das China-Angebot bietet neben gängigen, immer gut verkäuflichen Markenausgaben, auch äußerst seltene Belege, darunter einen Brief von Shanghai nach Deutschland mit fünf Mei Lan-fang Marken (Los 5009, Ausruf: 1.800 Euro) sowie einen Beleg nach Hong Kong aus dem Jahr 1964 mit Pfingstrosenblock (Los 5103, Ausruf: 1.200 Euro). Aus den USA, genauer einer auffallend gut bestückten Sektion der Konföderierten Staaten, stammt das nächste Highlight, ein Paar der Postmeistermarke Petersburgs zu 5 C auf Beleg, befördert von Virginia nach Louisiana, wovon nur insgesamt sechs Stück bekannt sind (Los 5304, Ausruf: 800 Euro). Frankreich bietet eine farbfrische 1 Franc in lebhaft-vermillon auf ursprünglichem Briefteil und damit ein überdurchschnittlich gut erhaltenes Exemplar dieser legendären Frankreich-Rarität (Los 5362, Ausruf: 8.500 Euro).

 

Gut besetzt ist auch der Bereich Altdeutschland, wobei hier ein schönes Exemplar der 1 Groschen Oldenburg in seltener Nuance grauultramarin erwähnt werden sollte, welches auf einem attraktiven Kabinett-Briefstück daherkommt (Los 5707, Ausruf: 6.000 Euro). Sachsen beeindruckt mit einem farbintensiven Luxusstück des legendären Sachsen-3er in einwandfreier Erhaltung, wohl eines der schönsten überhaupt bekannten Exemplare (Los 5721, Ausruf: 12.000 Euro). Auch das Deutsche Reich bietet zahlreiche Raritäten, darunter die sogenannte „Vortype“ der 5 Mark Reichspost in herrlich farbfrischer, einwandfreier Erhaltung (Los 5831, Ausruf: 15.000 Euro). Das III. Reich beinhaltet einen vollständigen Eckrand-Viererblocksatz der Zeppelin-Chicagofahrt in postfrischer Top-Qualität (Los 6002, Ausruf: 5.000 Euro). Oder doch lieber exotisch? Dann steht exklusiv bei Felzmann eine besonders schöne Postkarte mit der 2. Tsingtau-Aushilfsausgabe Kiautschous zur Versteigerung. Dieser Spitzenbeleg mit Ergänzungs-Handstempelaufdruck wird die Krönung einer jeden gut ausgebauten Kolonialsammlung (Los 6150, Ausruf: 50.000 Euro).

Aus der Neuzeit stammt ein komplettes Minister-Motivbuch mit sehr gut erhaltenem Verkehrsausstellungsblock sowie weiteren Marken ab Weimarer Republik in postfrischer Qualität (Los 6883, Ausruf: 5.000 Euro). Erneut wird ein noch bis dahin unbekanntes komplettes Folienblatt des populären „Kerstfest-Fehldrucks“ versteigert. Diese Weihnachtsmarken könnten für ein freudiges Fest bei der jungen Familie sorgen, die diese Fehldrucke zufällig erstand. Alle bislang versteigerten Folienblätter wurden exklusiv in Düsseldorf versteigert und schon zweimal erzielte Ulrich Felzmann Top-Zuschläge für diese im Jahr 2016 zurückgezogenen deutschen Briefmarken (Los 6917, Ausruf: 10.000 Euro)

Diese und viele weitere spannende Stücke hochwertiger Philatelie und Numismatik werden in der Herbstauktion im Auktionshaus Felzmann vom 12. bis 16. November 2019 angeboten. Hinweis: Der traditionell schon große Sammlungsbereich ist dieses Mal so umfangreich, dass Briefmarken-Sammlungen nicht nur am Auktionssamstag, sondern auch schon am Freitag versteigert werden.
Alle Lose mit zahlreichen Abbildungen finden Interessenten auch im Online-Katalog unter auktionen.felzmann.de.