(Bonn/pcp/wm) Die Auktion startet mit einem äußerst umfangreichen und schönen Angebot Altbaden, das Deutsche Reich beginnt sehr stark mit frühen postfrischen und ungebrauchten Werten, zum Beispiel 9 *, 11 ** oder der extrem seltenen 38a ** mit neuem Attest. Bei den Kolonien und Auslandspostämtern ist das Angebot ebenfalls breit aufgestellt. Absolutes Spitzenstück ist dabei eine Türkei 20b — diese Farbe kennt auch der Prüfer Jäschke-Lantelme, der dazu vor ganz kurzer Zeit das Attest ausstellte, nur in wenigen Exemplaren. Nach Recherche des Auktionshauses ist diese Marke in den letzten fünf Jahren nicht auf dem Markt gewesen. Ein umfangreiches Angebot ergibt sich auch bei den Gebieten Deutsch-Neuguinea und Luftpost, da erst jetzt zahlreiche Sammlungsteile der in der 164. Auktion angebotenen Sammlungen »Kai Bothor« und »Lakehurst« aufgearbeitet werden konnten. Die deutschen »Gebiete« sind ebenfalls sehr gut besetzt, zum Beispiel sind dabei ein postfrischer »Großer Innendienst« von Danzig oder Saar »Braune Madonna« und Hochwasserblocks gestempelt genauso wie alle Standardausgaben vom Saarland und Saargebiet einschließlich des postfrischen Urdrucksatzes.

Deutsche Besetzung im Zweiten Weltkrieg bietet u. a. ein schönes Angebot Elwa oder eine 2b von Pleskau auf Briefstück, außerdem gibt es ein sehr umfangreiches Angebot Feldpost mit nicht nur losen Marken, sondern auch zahlreichen Briefen, fast alles aktuell geprüft. Nach 1945 ist z. B. auf das umfangreiche Spezialangebot Kontrollrat hinzuweisen, aber natürlich sind auch bei den anderen Gebieten alle Standardausgaben und sehr viele Besonderheiten im Angebot. Bei den europäischen Ausgaben ist insbesondere Schweiz sehr interessant, hier gibt es nicht nur »Strubeli«, sondern auch zahlreiche klassische Ausgaben mit aktuellen Prüfungen.

Im Sammlungsbereich finden Interessenten ebenfalls wieder ein äußerst beeindruckendes Angebot. Im 5. Teil des »Rheingoldbestandes« gibt es zum Beispiel große Posten von Altdeutschland, den deutschen Kolonien oder Zeppelinpost. Mit dem »Frankenwald«-Nachlass kommt eine seit über 40 Jahren unberührt liegende »Alle-Welt«-Sammlung ohne jede Entnahme länderweise zum Aufruf. Auch sonst gibt es ein extrem gutes Angebot an Nachlässen, Fundgruben und Ländersammlungen.

Der erste Tag der Versteigerung — am 16. November 2018 — gehört diesmal vollständig einer großen Münzauktion. 2.600 Lose mit einem Gesamtausruf von über 800.000 € kommen unter den Hammer. Es gibt dazu einen eigenen umfangreichen Luxuskatalog, den das Auktionshaus wegen der etwas eigenwilligen Preispolitik der Deutschen Post wieder separat, aber mit gleicher Post verschickt.

Kontakt: Dr. Reinhard Fischer, Auktions- und Handelshaus e. K., Joachimstraße 7, 53113 Bonn, Telefon0228 26 31 30, E-Mail: info@briefmarkenauktion.net, www. reinhardfischerauktionen.de