(pcp-wm) Die Versteigerungsserie der Sammlung Peter Zgonc genießt seit geraumer Zeit besondere Beachtung, zumal die verschiedenen Auktionshäuser, die daran beteiligt sind, ausgesprochen edle Hardcover-Kataloge in bester Qualität fertigen und ungewöhnliche „Locations“ auswählen, um dort ihr Material zu offerieren. Die Ergebnisse bisher waren insgesamt eher „durchwachsen“. Da machte auch die letzte Auktion – durchgeführt vom Auktionshaus Christoph Gärtner am 20. Mai 2019 im exklusiven Umfeld des Schlosshotels Monrepos in Ludwigsburg keine Ausnahme. 124 Lose standen dieses Mal zur Wahl, zugeschlagen während der Versteigerung wurden allerdings nur 44 Lose, was einem Anteil von 35,5% an der Gesamtzahl entspricht. Von diesen verkauften Losen gingen zum Ausrufpreis oder bis zu 10% darunter 23 Lose weg, kräftige Steigerungen gab es nur selten. Zieht man allerdings die Relation des Gesamtausrufwertes zum Zuschlag insgesamt in Betracht, sehen die Zahlen besser aus. 414.330 Euro Gesamtausruf stand ein Umsatz-Zuschlagserlös von 225.450 Euro gegenüber, so dass doch rund 54% Zuschlagserlös erzielt werden konnte. Gut verkauft wurden Lose des Postgebietes Oberschlesien Ost, Marienwerder, Memel, z.T. auch Oberschlesien – Französische Besatzung, wohingegen bei Danzig vieles liegen blieb. Insgesamt also nur ein Teilerfolg.