(wm) Der Vorstand des BDPh hatte den australischen FIP-Präsident Bernard Beston und den für die IBRA 2021 zuständigen FIP-Koordinator, FIP-Vorstand Reinaldo E. Macedo aus Brasilien, eingeladen, am 10. Mai in Essen die für die Weltausstellung der Philatelie in Essen vorgesehenen Hallen und Räumlichkeiten vorab zu spezifizieren. Der Rundgang führte durch die Hallen 1 und 2 der Essener Messe, die dank Sonnenlichtschutz und enorm großer Fläche von insgesamt knapp 17 000 qm bestens für die Ausstellung geeignet sind. Ihre rechteckige Anordnung – ohne störende Winkel und Ecken und nur mit einigen wenigen Pfeilern – lässt sich leicht verplanen und birgt keine architektonischen Hindernisse. „Diese Hallen sind für die Ausstellung mehr als groß genug“, zeigte sich FIP-Präsident Beston angetan, „es wird keine Probleme geben, die 2 800 Ausstellungsrahmen dort unterzubringen“, bestätigte er.

Auch für den Handel stehen in Halle 1 mit rund 8 000 qm große Flächen zur Verfügung. BDPh-Präsident Alfred Schmidt, sein Stellvertreter Jan Billion und BDPh-Schatzmeister Walter Bernatek erläuterten das Konzept, das in bewährter Weise eine Trennung des kommerziellen vom ideellen Teil der Veranstaltung vorsieht. Mit eingeplant ist ein repräsentativer Bereich für die Literaturklasse. Die benötigten Zusatzräume für Jury, Kommissare, aber auch für Auktionen, Eröffnung und Festabend, selbst für ein Tagungsprogramm, sind ebenfalls vorhanden und beeindruckten durch die moderne ansprechende Gestaltung, die für Kongresse aller Art geeignet sind.

Am Schluss der Führung war man sich, auch mit den Vertretern der beiden Hauptsponsoren, Christoph Gärtner (Auktionshaus C. Gärtner) und Tobias Huylmans (Auktionshaus Heinrich Köhler) einig, dass das Raumangebot ideal für die Durchführung einer solch bedeutenden Weltausstellung ist – immerhin ist es seit 1999 wieder die erste FIP-Weltausstellung, die auf deutschem Boden stattfindet.

Foto: FIP-Präsident Bernard Beston (2.v.l.) und sein FIP-Vorstandskollege Reinaldo E. Macedo (rechts) hören sich die Erfahrungen der Sponsoren Christoph Gärtner (3.v.l.) und Tobias Huylmans (links) an. (Vorlage: Wolfgang Maassen)