Zahlreiche große, vielfach hochprämierte Sammlungen werden gerne als „das Lebenswerk“ eines Sammlers präsentiert, wenn es darum geht, deren Bedeutung hervorzuheben. Und in manchen Fällen ist es vielleicht sogar mehr als das, dann ist eine Kollektion ein Teil der Geschichte eines Menschen, dessen (Sammler-)Leben untrennbar mit der Faszination für sein Hobby und allem, was damit einherging, verbunden ist. Wenn am Donnerstag, dem 24. März 2022 im Rahmen der Heinrich Köhler Frühjahrsauktion in Wiesbaden die Sammlung AM-Post von Harold E. Peter ausgerufen wird, ist dies das wohl beste Beispiel für solch eine beeindruckende Verbindung. Bereits mit dem Studium des Sonderkataloges werden die Leser Zeuge der persönlichen Geschichte und des Lebens von Harold Peter im Spiegelbild seiner einzigartigen Kollektion.

Eine deutsch-amerikanische Geschichte – Philatelie verbindet

Geboren 1934 in Köslin/Pommern zog es Harold Peter 1956 mit seiner Frau Gisela und Sohn Michael in die USA. Dort gründete er ein Unternehmen für Produktion und Verkauf von Lacken, welches er erfolgreich auf- und ausbaute und inzwischen in die Hände seines Sohnes übergeben hat. Heute genießt der leidenschaftliche Schwimmsportler – auch im Alter von 88 Jahren (!) nimmt er noch mit großem Erfolg an Wettkämpfen teil – seinen Ruhestand in Tucson, Arizona.

Schon früh in seiner philatelistischen Karriere wurde Harold Peter Mitglied in verschiedenen philatelistischen Organisationen, unter anderem in der American Philatelic Society (APS) und der Germany Philatelic Society (GPS). Dort verband er seine Liebe zum Hobby mit jahrelangem, engagiertem Einsatz in der Vorstandsarbeit. Von 1981 bis 1993 sowie von 1997 bis 2005 bekleidete er zweimal das Amt des GPS-Präsidenten. Zuvor war er bereits als Vorsitzender verschiedener Ortsgruppen sowie Vizepräsident der Vereinigung tätig und prägte die deutsch-amerikanischen Verbindungen der organisierten Philatelie wie kein Zweiter. So etablierte er den regelmäßig stattfindenden GPS-BDPh-Salon und organisierte diverse Besuche und Reisen der GPS-Mitglieder in Deutschland. In seiner Heimat begrüßte er – stets unterstützt von seiner Frau Gisela – die deutschen Sammler mit größter Gastfreundlichkeit, die allen Besuchern auch heute noch in bester Erinnerung ist.

Eine einmalige Ausstellungssammlung

Auch als Spezialsammler blieb Harold Peter seiner alten Heimat verbunden. Die AM-Post-Ausgaben aus der Zeit der alliierten Besetzung wurden „sein“ Sammelgebiet. Im Laufe der Jahre baute er eine einmalige Spezialsammlung auf, die international höchste Ehrungen erhielt und mit einer großen Anzahl bedeutender Stücke nachhaltigen Eindruck hinterließ. Der bekannte Experte Rolf-Dieter Jaretzky sprach jüngst noch von „der besten existierenden AM-Post-Sammlung“. Diese Einschätzung bestätigt sich beim Studium des Sonderkataloges, welcher die zahlreichen Seltenheiten dieses Spitzenexponates dokumentiert.

Zu den Highlights gehören unter anderem drei höchstseltene Belege aus dem Kleinwalsertal sowie zahlreiche weitere Briefe mit seltenen Portostufen, raren Frankaturkombinationen und spektakulären Destinationen. Darüber hinaus finden sich etliche weitere in keiner anderen AM-Post-Sammlung enthaltene Raritäten und Unikate: eines von drei in Privathand befindlichen SPECIMEN-Vorlage-Markenheftchen, größte bekannte Einheiten, einmalige Probedrucke, Abarten, Druckausfälle und vieles mehr. Etliche Stücke dieser Sammlung werden in hochrangigen Exponaten Eingang finden. Für Neu-Einsteiger in das Gebiet bietet sich die einmalige Gelegenheit, bereits am Anfang des Aufbaus ihrer Sammlung Unikate und höchst seltene Stücke zu erwerben!

Das komplette Angebot finden Interessenten im Online-Katalog unter www.heinrich-koehler.de

Weitere Informationen bei: Heinrich Köhler Auktionshaus GmbH & Co. KG, Hasengartenstr. 25, 65189 Wiesbaden, Telefon: 0611 34 14 9-0, Telefax: 0611 34 14 9-99, E-Mail: info@heinrich-koehler.de