(wm-pcp) In seinem Begleitwort zum Hardcover-Sonderkatalog zu dieser Sammlung führt Versteigerer Joachim Erhardt aus: „Als ich die 14 Bände der „Kalahari“-Sammlung das erste Mal durchblättern durfte, war mir sofort klar, dass es sich hier um eine der ungewöhnlichsten Kolonial-Sammlungen handelt, die ich bisher gesehen hatte. Allein die großartige Aufmachung der einzelnen Stücke auf den vorbildlich beschrifteten Albenblättern ist eine Augenweide für jeden interessierten Philatelisten.

In 40 Jahren intensiver Beschäftigung mit der Postgeschichte Deutsch-Südwestafrikas wuchs eine Sammlung heran, die man ohne Übertreibung als in jeder Hinsicht beispielhaft bezeichnen darf. Sie enthält kein einziges überflüssiges Stück, sondern vielmehr zahllose, teils einzigartige Belege, die wir in dieser Vielfalt noch nie auf einer Auktion anbieten konnten. Schon die enorme Anzahl der verschiedenen Postformulare, einschließlich dem Gebiet der Telegrafie, sind beeindruckend. Dies alleine wäre ein Sammelgebiet für engagierte Philatelisten, weil es hier noch enorm viel zu forschen und entdecken gibt. Man wird feststellen, dass viele dieser Belege nur in einer Handvoll oder weniger Exemplare erhalten geblieben sind. Auch die Abstempelungen — das Kernthema der Deutsch-Südwestafrika-Philatelie — sind in einer außergewöhnlichen Konzentration und exzellenten Qualität vorhanden. Glücklicherweise war der Sammler nicht kleinlich, wenn es um den Erwerb von Top-Stücken ging. Nur ganz selten hat er einmal ein Los, das er unbedingt haben wollte, auf den Auktionen unseres Hauses ziehen lassen. Deshalb freuen wir uns ganz besonders, diese einzigartige und besonders kostbare Sammlung nun auch wieder verkaufen zu dürfen, wobei der nächste Teil der „Kalahari“-Sammlung auf unserer Frühjahrsauktion 2023 zur Versteigerung kommt.“

Live-Bieten ist über das Internet bei Anmeldung bis um 8. Dezember um 11 Uhr möglich, alle 444 Lose und Atteste sind auch unter www.briefmarkenauktion.de einzusehen.