(wm) Die 91 Einzellose dieser Auftaktauktion zum Österreich-Teil der Erivan-Sammlung haben es in sich, repräsentieren sie doch neben Raritäten der „Traditionellen Österreich-Philatelie“ auch einige der bedeutendsten Stempel-Seltenheiten. Mit enthalten sind im Gesamtbestand der Erivan-Auktionen auch dreizehn sog. Andreaskreuze, die zu den „Kronjuwelen“ der ersten Ausgabe Österreichs von 1850 zählen, die Erivan Haub aus den früheren Sammlungen von Baron Alphonse Mayer von Rothschild, Renato Mondolfo und Dr. Jerger erworben hatte. Zahlreiche Stücke waren bereits bei der WIPA 81 in Wien zu sehen, die der aus Triest stammende Philatelist und später in Rom ansässige Raritätenhänder Renato Mondolfo in zwei Rahmen gezeigt hatte. Nahezu einmalig sind Briefe mit gelben und schwarzen Andreaskreuzen, von denen zwei noch nie bei einer Auktion angeboten wurden. Vieles davon landete zuerst bei Dr. Jerger, später bei Erivan Haub und wird in dieser und in den kommenden Erivan-Versteigerungen offeriert. Alle Briefe und Briefstücke beeindrucken durch ihre ausgesuchte Qualität und bestechende Schönheit der klassischen Marken. Neben den hochpreisigen Raritäten in vier- oder fünfstelliger Größenordnung finden sich aber auch durchaus eine größere Zahl kleinerer, also dreistellig ausgerufener Einzellose, die durchaus günstig angesetzt sind. Man darf auf die Zuschläge gespannt sein.