(ho/Aixphila-PR) Eine wirklich stolze Summe für die Ansichtskartensammlung „Aachen“ von Franz Erb, die am Samstag bei der 63. AIX-PHILA Auktion unter den Hammer kam. Dazu zählten noch die Karten von Burtscheid mit 940 Euro, weitere Karten mit Motiven Aachener Brauchtums (860 Euro) sowie 90 alte Karten diverser studentischer Verbindungen bzw. Abiturkarten des Kaiser-Karls-Gymnasium. Diese machten dann nach einem Startpreis von 200 Euro mit einem Zuschlag von 840 Euro den größten Sprung. Zahlreiche Sammler aus dem In- und Ausland waren nach Aachen zur Versteigerung gekommen, um sich teils heiße Bieterkämpfe um die angebotenen Karten, Münzen und vor allem Briefmarken zu liefern. So waren etliche spektakuläre Steigerungen die logische Folge: Ein Gold-Karolin von 1735 kletterte von 400 auf 1.200 Euro, eine Silbermünzsammlung aus der Weimarer Zeit von 7.000 auf 10.000 Euro und der Schauspielblock aus China trotz leichter Mängel sogar von 500 auf 5.400 Euro. Eine Sammlung Deutsche Kolonien schnellte von 4.000 auf 7.400 Euro und eine Spezialsammlung Bauten aus 1948 von 3.000 auf 10.000 Euro. Altägypten wurde mit 5.400 Euro zugeschlagen (Ausruf 1.500 Euro) und bei einer Kollektion von ca. 600 alten Schiffspostbriefen aus aller Welt fiel der Hammer nach 2.000 Euro Startpreis erst bei 11.500 Euro! Natürlich kamen auch die Sammler mit kleinerem Budget auf ihre Kosten, gab es doch auch reichlich Briefmarken- und Münzen zwischen 10 und 100 Euro.

Foto: Aixphila-Auktionen locken immer viel Publikum an. (Vorlage: Wilhelm van Loo)