(wm) Im vergangenen Jahr war die Beteiligung von Arbeitsgemeinschaften des BDPh, die sich mit ihren Rundbriefen und Forschungsberichten um den mit insgesamt 2 500 Euro dotierten und seit 2011 vergebenen Literaturpreis beworben hatten, mehr als beachtlich. Das große Interesse dürfte nicht nur darauf zurückzuführen sein, dass erstmals zehn Platzierungen genannt wurden, sondern vielmehr darauf, dass man sich mit seinen Literaturobjekten jährlich bei dem Preis bewerben kann. Damit bieten sich auch Chancen auf eine wiederholte Auszeichnung.
Mit dem „Rauhut-Literatur-Preis“ werden jährlich bis zu zwei Arbeitsgemeinschaften im BDPh e.V. geehrt, deren regelmäßig erscheinenden Rundbriefe/Forschungsberichte sich im vorhergehenden Jahr durch besonders hochwertige Gestaltung und inhaltliche Ausprägung hervorgetan und qualifiziert haben. Die Ehrung ist speziell für besondere Beiträge zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte, für eigenständige intellektuelle und forschungsbasierte Gehalte der Arbeiten vorgesehen, wobei aber auch die optische Präsentation, Typografie, Druck und Layout eine mitentscheidende Bedeutung haben. Die auszuzeichnenden Arbeitsgemeinschaften erhalten eine Urkunde, verbunden mit einem Geldpreis in Höhe von 1 500 Euro für den Erstplatzierten bzw. von 1 000 Euro für den Zweitplatzierten.
Die Preise werden wie gewohnt auch 2016 bei der Internationalen Briefmarkenbörse im Oktober in Sindelfingen während einer kleinen Feier vergeben. Neu ist, dass der Preisstifter, Harald Rauhut, ab diesem Jahr selbst die Organisation in die Hand nimmt, tatkräftig unterstützt von den bereits bisher bewährten Juroren Heinrich Mimberg und Rainer von Scharpen.
Arbeitsgemeinschaften, die an diesem Wettbewerb teilnehmen wollen, müssen bis zum 15. Mai 2016 den letzten Jahrgang ihrer Rundbriefe/Forschungsberichte bei Harald Rauhut, Fa. Rauhut & Kruschel, Werdener Weg 44, 45470 Mülheim an der Ruhr einreichen.