(wm-pcp) Der Name dieser seit 2013 kostenlos im Internet digital erscheinenden Fachzeitschrift für Philatelie- und Literaturgeschichte dürfte über die Grenzen Deutschlands weithin bekannt sein, denn immerhin laden ca. 2.000–3.000 Leser sich dieses viermal im Jahr erscheinende Magazin von www.philahistorica.de kostenlos herunter. Jede Ausgabe hat rund 250 Seiten, die vierte Ausgabe des letzten Jahres sogar fast 280. Herausgeber Wolfgang Maassen blickt noch einmal auf die im November 2021 in Bonn stattgefundene Jubiläumsveranstaltung „75 Jahre BDPh“ und die Hauptversammlung des BDPh zurück. Sein Festvortrag zu Jubiläum wird in der originalen Manuskriptfassung abgedruckt und er selbst stellte sich auch einem Interview mit dem indischen Literaturkenner Abhishek Bhuwalka. Ein weiterer Schwerpunkt sind dann mehrere Arbeiten von Gerhard Lang-Valchs zu frühen namhaften Fälschern und Fälschungsvertreibern des 19. Jahrhunderts. U.a. zu Engelbert Fohl sowie Louis Henri Mercier, aber auch zum „Ende eines Mythos“ (Teil II und III in englischer Sprache), womit die sog. Faksimiles der Gebr. Spiro angesprochen sind. Thomas Schiller widmet sich Sophie de Wilde, Hans-Peter Garcarek trägt Neues zu Nachträgen der Schaubek-Alben sowie zur Analyse der Senfschen „Beiträge zur Postwertzeichenkunde“, aber auch zu einem Tafellied der Philatelie bei. Dr. Marc Kessler präsentiert einige Maschinenproben aus der Bundesdruckerei von Egon Falz und stellt den Wettbewerbsbeitrag zur Kontrollratsausgabe aus dem Jahr 1946 vor. 150 Jahre Schaubek ist eine aktuelle Reportage des Herausgebers gewidmet und Wolfgang Schneider bietet die 14. Folge seiner Serie „Deutschlands Briefmarkenkünstler.“

Die Aufzählung macht deutlich, wie weit gespannt die Themen dieses Fachblattes sind, die man im Internet kostenlos herunterladen kann. Für Freunde der gedruckten Ausgabe gibt es einen in einer Auflage von ca.30 Exemplaren erscheinenden Jahresband mit allen Ausgaben von 2021 (rund 900–1000 Seiten), der im Gegensatz zur digitalen Version schwarzweiß gedruckt ist. Für 80 Euro zzgl. Paketporto ist er ab ca. März 2022 erhältlich (für Subskribenten, die bis Ende Januar ihre Bestellung aufgeben, beträgt der Preis nur 60 Euro zzgl. Porto). Kontakt: Phil*Creativ Verlag, Vogelsrather Weg 27, 41366 Schwalmtal, E-Mail: W.Maassen@philcreativ.de