(wm) Bereits seit einigen Wochen liegt die dritte Ausgabe dieser Quartalszeitschrift vor, die sich speziell an interessierte Philatelie- und Literaturgeschichtler richtet. Mit deutlich über 250 Seiten wieder ein „Schwergewicht“, an dem man viel zu lesen hat. Herausgeber Wolfgang Maassen schreibt über ausgewählte Aspekte zur frühen Berliner Philatelie-Szene im 19./20. Jahrhundert, über Philipp von Ferraris Sammlungen und wenig bekannte Tricks bei Auktionen und über Lars T. Amundsen und dessen legendäre Kollektionen. Forscherischer Schwerpunkt ist dieses Mal ein Artikel von Hans-Peter Garcarek, der – ausgehend von einer unscheinbaren Postkarte – eine biografische Studie zu dem eher unbekannten Paul von Treskow präsentiert. Wolfgang Schneider stellt den dritten Teil seiner Serie „Deutschlands Briefmarkenkünstler“ vor und Wilhelm van Loo seine Dokumentationssammlung zum Thema Fälschungen: „Fälschungen erkennen und Fälscher bekämpfen“, die er vor Jahrzehnten aufgebaut hatte. Hinzu kommen die üblichen Rubriken, so dass schnell über 250 Seiten zusammenkommen.
Die Zeitschrift ist unter www.philahistorica.de im Internet kostenlos erhältlich. Die vierte und letzte Jahresausgabe erscheint Ende Dezember 2018.