(ok/pcp-wm) Der MICHEL Südwesteuropa 2019 umfasst einige der beliebtesten Sammelgebiete überhaupt. Freunde der klassischen Philatelie finden ein reiches Betätigungsfeld bei der Beschäftigung mit den französischen, portugiesischen und spanischen Briefmarken des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Und für Motivsammler sind neben den Flächenstaaten auch die kleineren Ausgabeländer Andorra, Gibraltar und Monaco wahre Fundgruben. Ein Schwerpunkt lag für die Redaktion bei der Überprüfung und Aktualisierung der Preisnotierungen. Preisbewegungen gibt es im gesamten Werk, vielleicht besonders ausgeprägt im Spanien der 1930er Jahre. Aber auch Markenheftchen der 2000er Jahre zählen zu den Aufsteigern. Den deutlichsten Sprung nach oben machte ein französischer Kleinbogen von 2017. Er konnte seine Notierung verfünffachen. Zahlreiche redaktionelle Veränderungen und Verbesserungen wurden eingefügt. Die philatelistische Erforschung staatlicher Archive machte es möglich, den ersten 100 Marken Portugals exakte Ausgabedaten, Gültigkeitsperioden und Auflagezahlen zuzuweisen. Auch nicht ausgegebene Marken von Andorra konnten nun präziser beschrieben werden. Die variantenreichen Marianne-Freimarken von Frankreich wurden deutlicher strukturiert und erzielen nun ein Plus an Übersichtlichkeit. Ebenso wurden bekannt gewordene Bogenkonfigurationen eingepflegt. Bei Markenheftchen wurde die Preisnotierung erweitert. Künftig finden Leser auch eine Bewertung der Gestempelt-Erhaltung. Nicht zu vergessen ist die Aufnahme von über 800 neuen MICHEL-Nummern. Vor allem die französische Postverwaltung zeigte sich mit 350 Neuausgaben (!) wie immer sehr ausgabefreudig. Auf 1.632 Seiten finden sich rund 18.000 Abbildungen und 84.000 Preisnotierungen.

Der Katalog ist ab dem 19. Juli 2019 im Fach- und Buchhandel für 74 Euro erhältlich. ISBN 978-3-95402-292-2