(MICHEL-PR/pcp) Das Sammeln von postalischen Belegen nimmt weiter an Beliebtheit zu. So kann der Verlag schon nach zwei Jahren eine neue Auflage des MICHEL-Briefe-Deutschland Band 1 vorstellen, der die Zeit von 1849 bis zum April 1945 behandelt. Da alle altdeutschen Gebiete mit umfangreichen Informationen über „Vorphilatelistische Stempel“ versehen sind, ist es möglich, auch Belege vor 1849 einzuordnen und zu bewerten. Bei dieser Auflage gab es bei der Bearbeitung zwei besondere Schwerpunkte, die bayerischen Ausgaben der Zeit nach der Einführung der Mark-Währung und die Lokalausgaben der Inflationszeit, hauptsächlich aus dem Jahr 1923. Hier sind viele Neuentdeckungen zu melden. Bei Bayern wurden insbesondere die Bewertungen der Briefe überarbeitet, was zu etlichen bemerkenswerten Höherbewertungen führte. Gleichzeitig wurden aber auch die Briefbewertungen weiter nach Frankaturarten aufgeschlüsselt, so dass dieser Teil jetzt noch informativer ist als zuvor. Aber auch die anderen Bereiche dieses Bandes wurden sowohl hinsichtlich der Bewertungen wie der textlichen Informationen sorgfältig überarbeitet. Das führte zu zahlreichen Preisveränderungen, aber auch zu neuen oder ergänzten Beschreibungen der Belege. Diese Veränderungen sollte man beachten, erleichtern sie doch die Beurteilung eines vorliegenden Belegs.

Kurzinfo: 21. Auflage, Format 15,5 x 23 cm, in Farbe, Hardcover, Ladenpreis: 94 Euro. ISBN 978-3-95402-434-6. Seit dem 4. November 2022 im Buch- und Fachhandel erhältlich.