(mj/wm-pcp) Die Tagespresse hat bereits ausführlich über die anstehende Portoerhöhung berichtet. Das Porto für den Standardbrief steigt von 70 auf 80 Cent, für den Kompaktbrief bis 50g auf 95 Cent, für den Großbrief bis 500g auf 155 Cent und für den Maxibrief bis 1.000g auf 270 Cent. Einen großen Sprung macht auch die Inlands-Postkarte von 45 auf 60 Cent. Der Standbrief International kostet künftig 110 Cent, der Kompaktbrief International 170 Cent und die Auslandspostkarte 95 Cent.

Bereits zuvor waren die kräftigen Preissteigerungen für Büchersendungen kommuniziert worden. Hatte man bereits zum 1. Juli 2018 – um nur ein Beispiel zu nennen – das Porto für eine Büchersendung groß (bis 500 g) von 1 Euro auf 1,20 Euro angehoben (immerhin satte 20%), wird dieses Porto nun ab dem 1. Juli 2019 auf 1,90 Euro (!) steigen. Also in mehr als einem Jahr um insgesamt 90 Prozent oder innerhalb nur eines Jahres erneut um rund 60 Prozent. Hiergegen hat der Börsenverein des Deutschen Buchhandels mittlerweile Beschwerde eingelegt, da diese Portoerhöhungen für Büchersendungen die Wettbewerbsfähigkeit der kleinen und mittelgroßen Buchhandlungen und Verlage gefährde. Ungeachtet dieser und anderer Vorbehalte, bringt die Deutsche Post am 1. Juli neue Briefmarken mit „passenden“ Wertstufen heraus, für die die MICHEL-Redaktion bereits neue Nummern vergeben hat.

Im Einzelnen sind dies:

  • 3468–3475 Freimarken: Blumen (60, 80, 95, 110, 155, 170, 190, 270 C), ETB 24-31/2019‘
  • 3476–3477 Astrophysik (60, 110 C), ETB 32/2019
  • 3478 Mikrowelten (80 C), ETB 33/2019
  • 3479, Bl. 84 Mondlandung (370 C), ETB 34/2019
  • 3480 Polizei (155 C), ETB 35/2019
  • 3481–3484 Freimarken: Blumen (60, 80, 95, 155 C), selbstklebend
    (60, 80, 95 C in Folienblätter 88–90; 80, 155 C in Rollen)