ITALIA 2026 in Rom vom 15. bis 18. Oktober 2026

(FEPA / pcp) Im Jahr 1933 veranstaltete die Stadt Chicago die Weltausstellung „A Century of Progress“, an die sich die italienische Philatelie wegen Italo Balbos Transatlantikflug und der „Triptychon“-Briefmarkenausgaben erinnert (siehe Foto). Das war die letzte Weltausstellung vor dem Krieg: Das internationale Büro hatte die nächste an Italien vergeben, und sie sollte 1942 in Rom stattfinden, doch wie allgemein bekannt ist, kam es nicht dazu, da 1939 der Krieg ausgebrochen war. Die Stadt hatte jedoch bereits Vorbereitungen getroffen und mit dem Bau der Anlage begonnen, in der die EUR 42 (Esposizione Universale Roma 1942) stattfinden sollte, und zwar im charakteristischen Architekturstil der Zeit, dem Rationalismus. Das Stadtviertel, südlich der Stadt in einem zuvor unbebauten Gebiet gelegen, wurde nach dem Krieg fertiggestellt, erheblich ausgebaut und ist heute eines der charakteristischsten Viertel der Stadt mit breiten, von Bäumen gesäumten Alleen, Hauptverkehrsstraßen und majestätischen Gebäuden: eine äußerst eindrucksvolle Kulisse, weniger als eine halbe Stunde vom Stadtzentrum auf der einen Seite und vom Flughafen auf der anderen Seite entfernt.

In diesem Viertel (das auch zahlreiche gute Restaurants zu bieten hat) organisiert der italienische Verband die ITALIA 2026, die internationale Ausstellung für philatelistische Literatur. Der Veranstaltungsort ist ein All-in-One-Komplex: ein großes, modernes Hotel (siehe Foto), in dem die Ausstellung, die Unterbringung der Teilnehmer, die Konferenzen, die Arbeit der Jury, das Palmares-Dinner und der FEPA-Kongress stattfinden werden. Es wird auch weitere philatelistische Begleitveranstaltungen geben, allerdings wird es keinen kommerziellen Bereich geben.

Die Ausstellung bietet mehrere Neuerungen oder herausragende Momente. Zunächst einmal die Teilnahmebedingungen: Sie wurden für die FEPA von einer Arbeitsgruppe unter der Leitung von Giancarlo Morolli RDP, dem ehemaligen Vizepräsidenten der FEPA, ausgearbeitet, die bestimmte Punkte verfeinert und vor allem systematisch nicht nur Forschungsarbeiten, sondern auch solche der Popularisierung und Förderung einbezieht: mehr Möglichkeiten für hochrangige Auszeichnungen für alle also.
Dann die IT-Seite. Die Anmeldungen erfolgen über ein reines Online-Formular, ohne PDFs zum Herunterladen, Unterzeichnen und erneuten Hochladen; sogar die Zahlung der Anmeldegebühr (sehr niedrig, nur 50 €) erfolgt online.

Außerdem die Arbeit der Jury. Sie findet nicht während dieser drei Tage statt, sondern ab Juni online, mit einer speziellen Software, die es den Juroren ermöglicht, die Arbeiten in Ruhe zu studieren, zu bewerten und ihre Urteile mit den anderen Juroren zu teilen. Eine Jury aus Fachleuten der Branche: Giancarlo Morolli RDP als Vorsitzender, dann Wolfgang Maassen RDP, José Ramon Moreno RDP, Bernard Jimenez RDP, Chris Harman RDP, Ari Muhonen und Gerald Heschl. Und sie werden nicht nur Bewertungsbögen ausfüllen, sondern eine prägnante und dennoch detaillierte Beurteilung zu jedem Werk abgeben.

Wer kann teilnehmen? Jeder: Autoren, Verleger, Herausgeber; gedruckte Werke und Websites; Monografien und Zeitschriften.

Wie meldet man sich an? Gehen Sie auf italia2026.filatelia.info, klicken Sie auf „Anmeldeformular“ und folgen Sie den einfachen Anweisungen.

Benötigen Sie weitere Informationen? Bitte schreiben Sie an den Generalkommissar, bruno.crevatoselvaggi@gmail.com.

Selbstverständlich steht die Ausstellung unter der Schirmherrschaft der FEPA. Schließlich werden Delegierte, die am FEPA-Kongress teilnehmen und am Samstagabend im Hotel übernachten möchten, gebeten, ihre Buchung über das Organisationskomitee (unter derselben E-Mail-Adresse) statt direkt beim Hotel vorzunehmen; so wird sichergestellt, dass sie den Vorzugspreis erhalten.