(wm-aijp/pcp) Wer sich auf der Internetseite der nächstjährigen Weltausstellung der Philatelie in Essen www.ibra2023.de einmal umschaut, dem wird sicherlich auffallen, dass sich derzeit so einiges tut. So sind nun bereits die Namen derjenigen Arbeitsgemeinschaften aufgeführt, die sich vom 25.–28. Mai 2023 mit einem Tischstand präsentieren. Immerhin 28 an der Zahl und Messeveranstalter Jan Billion ließ kürzlich wissen, dass weitere sich gemeldet haben, deren Namen dort in Kürze auch zu lesen sind. Manch andere halten sich angesichts der Kostenbeteiligung von je 150 Euro pro Tischstand zwar noch bedeckt, aber guter Rat muss auch da nicht teuer sein, nämlich, sich einen passenden Sponsor suchen. Man wundert sich, was dann so manches Mal möglich ist.

Noch nie war Unterstützung so wichtig!

Nachgeführt wurde auch die Liste der Förderer. Sieben sog. „Unterstützern“ (mit 100 Euro) stehen nun 17 „Förderer“ (mit 300 Euro) gegenüber. Die Zahl der „Silberförderer“ (1.000 Euro) hat sich auf sieben erhöht und auch bei den „Goldförderern“ (mit 5.000 Euro) ist mit Dieter Michelson eine weitere Person hinzugekommen. In der nächsten Ausgabe der „philatelie“ werden weitere neue Silber- und Goldförderer vorgestellt. Kluge Rechner wissen, dass dann diese „IBRA-Paten“ ihrem „Kind“ immerhin schon 27.800 Euro zugedacht haben, alle in der Hoffnung, dass auch diese IBRA 2023 Sehenswertes und Nachhaltiges bieten wird.

„Wir stehen erst am Anfang einer langen Strecke“, betont IBRA-Veranstaltungsleiter Wolfgang Maassen. „Es ist noch ein weiter Weg zurückzulegen, aber momentan laufen auf verschiedenen Kanälen die Unterstützungsbemühungen um zusätzliches Sponsoring und werbliche Kooperationen an. Ich bin da recht optimistisch und zuversichtlich, dass wir Nennenswertes erreichen werden.“

So findet sich jetzt auch unter dem ‚Reiter‘ INFO ein Download-Center (siehe: https://ibra2023.de/info/download-center/). Unter dem trockenen Namen verbirgt sich Größeres, nämlich jede Menge Entwürfe fertiger Anzeigen im .pdf- und jpg-Format, in diversen Größen, die zur Teilnahme und zum Besuch der IBRA 2023 werben. Vereine und Arbeitsgemeinschaften, Publizisten und andere können und sollten diese für ihre Publikationen nutzen.

Eric Scherer, Vorstandsmitglied des BDPh, hat in den letzten Wochen auch eine neu gestaltete Powerpoint-Datei in deutscher Sprache geschaffen, die erstmals am 19. Mai nahe bei Lugano bei einem deutschen Ausstellerabend vorgeführt wurde. Katharina Erb von der BDPh-Geschäftsstelle hat diese ins Englische übersetzt und beide Versionen sind nun ebenfalls im Download-Center zur freien Verwendung herunterzuladen. Sicherlich eine gute Idee, um auch einmal bei Treffen und Vereinsabenden auf die IBRA aufmerksam zu machen. Denn diese Powerpoint-Datei informiert über alle wesentlichen Aspekte der Gesamtveranstaltung, soweit sie bisher schon festgezurrt sind. Scherer – im IBRA-Team ebenfalls für PR und Medien verantwortlich – lässt zur Zeit die bisherige IBRA-Webseite wesentlich erweitern und technisch ausbauen. Sie soll voraussichtlich ab Juli 2022 an den Start gehen.

Ein Herz für die Jugend und mehr …

Last but not least ist der Bereich „Jugend“ auf der Internetseite zu erwähnen. Siehe: https://ibra2023.de/ueberblick/jugend-aktionen/ Hier findet sich schon ein guter Einblick in die laufenden Planungen. Mit rund 100 m2 ist die DPhJ bei der IBRA dabei, sie verspricht ein buntes Programm, das auch in den in Frage kommenden Schulen von Essen und Mülheim a.d. Ruhr (immerhin ca. 100 Schulen) beworben werden soll.

So ist manches derzeit noch im Fluss, anderes bereits grob festgelegt. Das IBRA-Team trifft sich per ZOOM alle 14 Tage und die Zeit vergeht wie im Flug. Gewillte Aussteller – sei es für Briefmarken- oder Literaturexponate – haben noch bis Ende September Zeit, sich beim jeweiligen Landeskommissar zu melden. Anmeldeformulare und die sog. IREX (die speziellen Bedingungen der IBRA 2023) sind von https://ibra2023.de/ueberblick/aussteller/ herunterzuladen.

Foto: Eric Scherer bei der Erstpräsentation der IBRA 2023 im Parco San Marco nahe Lugano am 19. Mai 2022. Vorlage: Wolfgang Maassen