(bs-IBB Ulm/AIJP/pcp) Die internationale Wettbewerbsausstellung „Postgeschichte – live“ ist seit Jahrzehnten fester Bestandteil der Internationalen Briefmarken-Börse und ein Pflichttermin für postgeschichtlich interessierte Aussteller und Sammler aus der ganzen Welt. Mit der PGL, wie sie unter Kennern abgekürzt wird, untrennbar verbunden ist das Symposium für Postgeschichte, in dem Referenten aus dem In- und Ausland einzelne Aspekte der Postgeschichte in kurzen, aber prägnanten Vorträgen darstellen.

In diesem Jahr ist die Wettbewerbsausstellung mit 312 Rahmen wieder sehr umfangreich. Die insgesamt knapp 50 Sammlungen versprechen erneut ein hohes Niveau und eine große Spannbreite. Keine leichte Aufgabe für die internationale Jury unter Vorsitz von Thomas Höpfner, die Aspiranten für die begehrten Goldenen, Silbernen und Bronzenen Posthörner auszuwählen. Als Einstieg für interessierte Besucher sei die Klasse 4.6 empfohlen, in der in nur einem Rahmen ein ausgewähltes Thema der Postgeschichte dargestellt wird. Interessierte Sammler können sich am Stand des Deutschen Altbriefsammler-Vereins (DASV) informieren, der seit Jahren die postgeschichtlichen Veranstaltungen begleitet und unterstützt. Info-Stände unterhalten auch die Schweizerische Vereinigung für Postgeschichte und die Forschungsgemeinschaft Sachsen, die zusammen mit dem DASV einen Block in Halle 2 bilden.

Programm des Symposiums für Postgeschichte

  • 13.00-13.15 Uhr Klaus Weis: Eröffnung und Einführung
  • 13.15-14.00 Uhr Dr. Heinrich Conzelmann (D): „Zeit ist Geld – Aspekte der
    Beförderungsdauer im Transatlantischen Postverkehr mit den USA
    vor 1900“
  • 14.15-15.00 Uhr Prof. Dr. Mark Bottu (B): „Die Thurn-&-Taxis-Periode in den
    südlichen Niederlanden“
  • 15.15-16.00 Uhr Alfred Schmidt (D): „Auslandsbriefe von Preußen zur
    Markenzeit 1850–1867“
  • 16.00-16.30 Uhr Klaus Weis (D): Schlussdiskussion und Resümee

Der Eintritt zum Symposium, das in Raum 1 stattfindet, ist frei!