(Wiesbaden, 28. Oktober 2021/pcp) – Das Heinrich Köhler Auktionshaus als Auftraggeber und Fauth Gundlach & Hübl als Agentur erhielten einen German Stevie Award in Silber in der Kategorie „PR Kampagne des Jahres – Medienarbeit“ für die Kommunikation rund um die bisherigen Versteigerungen der Sammlung ERIVAN. Die German Stevie Awards sind ein Wirtschaftspreis für die deutschsprachige Unternehmenswelt in Europa, der seit 2015 in zahlreichen Kategorien, unter anderem für Kommunikationsleistungen von Unternehmen, vergeben wird. Neben den Auszeichnungen für Unternehmen aus dem deutschen Sprachraum gibt es sieben weitere Stevie-Awards-Programme zur Auszeichnung unternehmerischer Leistungen auf der ganzen Welt. Die einmalige Sammlung ERIVAN des ehemaligen Tengelmann-Chefs Erivan Haub umfasst viele Unikate oder äußerst seltene historische Dokumente der Kommunikation, die in Bedeutung und Qualität kaum zu übertreffen sind.

Die Verantwortlichen bei Heinrich Köhler waren sich von Anfang an darüber bewusst, dass die Versteigerung der Sammlung ERIVAN nicht nur für die philatelistische Fachwelt ein absoluter Höhepunkt ist, sondern aufgrund ihrer Einzigartigkeit das Potenzial bietet, der Philatelie wieder zu mehr Aufmerksamkeit in der breiten Öffentlichkeit zu verhelfen. „Einer solchen Sammlung zu begegnen, zählt zu den unvergesslichen Momenten eines Sammlerlebens. Viele der angebotenen Marken und Briefe waren seit Jahren oder sogar Jahrzehnten nicht mehr am Markt“, sagt Dieter Michelson, geschäftsführender Gesellschafter des Heinrich Köhler Auktionshauses in Wiesbaden. „Der entsprechenden Aufmerksamkeit der Fachwelt waren wir uns daher gewiss. Wir waren aber auch der Meinung, dass diese besonderen Stücke und ihre Geschichte auch für Nicht-Philatelisten von Interesse sein könnten und wollten daher unbedingt versuchen, auch die breite Öffentlichkeit zu informieren.“

Die Agentur entwickelte eine Strategie, die auf drei Säulen fußt: einer breiten Ansprache überregionaler Medien zur ersten Versteigerung am 8. Juni 2019 mit dem Highlight des Baden-Fehldrucks als „Deutschlands wertvollster Briefmarke“; bei allen Auktionen die gezielte, persönliche Ansprache von Journalisten bei regionalen Medien mit den Raritäten aus dem Sammelgebiet „Altdeutsche Staaten“, die einen Bezug zu ihrem Verbreitungsgebiet haben; die jeweils exklusive Vorabinformation an die dpa als führender deutscher Nachrichtenagentur mit den Highlights der jeweiligen Auktionen.

Das Vorgehen bringt den gewünschten Erfolg. ZDF, RTL, n-tv, SAT.1 und der Hessische Rundfunk waren am 8. Juni vor Ort und berichteten in ihren Nachrichtensendungen darüber, dass der Baden-Fehldruck mit einem Versteigerungsergebnis von 1,52 Millionen Euro (inkl. Käuferprovision) die wertvollste Briefmarke Deutschlands ist. Zur ersten Versteigerung erschienen insgesamt über 230 Artikel in Print- und Onlinemedien in ganz Deutschland. Zu den folgenden fünf Auktionen erschienen Dutzende weiterer Berichte in Medien von Helgoland bis Passau und von Schwerin bis an den Bodensee. Auftraggeber und Agentur werden die Strategie weiter verfolgen und sind überzeugt, dass auch die weiteren Auktionen von entsprechender Berichterstattung begleitet werden.

„Unser Gefühl hat uns nicht getrogen, die Sammlung ERIVAN hat die Philatelie in der öffentlichen Wahrnehmung aus ihrer Nische herausgeholt“, sagt Karl Louis, geschäftsführender Gesellschafter des Heinrich Köhler Auktionshauses in Wiesbaden. „Das hat dafür gesorgt, dass wir zum einen neue Bieter bei unseren Auktionen begrüßen können und dass wir zum anderen vermehrt Einreichungen von Sammlungen bekommen und dabei auf neue Schätze stoßen. Zum Beispiel einen Brief aus Bayern, der bislang völlig unbekannt war und bei unserer Herbstauktion für 54.000 Euro an einen Sammler ging, der sich zum ersten Mal an einer Briefmarkenauktion beteiligte.“

Foto: Die Heinrich Köhler-Geschäftsführer Dieter Michelson (mitte) und Tobias Huylmans (rechts) sowie Matthias Gundlach von der Medienagentur Fauth Gundlach & Hübl mit dem Stevie Award.