(BDPh) Den Autor braucht man wohl kaum vorzustellen. Knapp 28 Jahre war er Chefredakteur der „philatelie“ und ist Verfasser unendlich vieler Buchtitel und Artikel. 1996 erschien in seinem Verlag das Buch von Wolf J. Pelikan „Aufgebaut auf Ruinen“, in der dieser die ersten 50 Jahre der Geschichte des Bundes Deutscher Philatelisten (BDPh) e.V. beschrieb. Das Buch war Maaßens Idee und die letzten Kapitel wurden auch von ihm mitbetreut, da Pelikans Krebserkrankung diesen nötigten, die Feder mehr und mehr aus der Hand zu legen.

Nun, 25 Jahre später, legt Maaßen ein Buch zur neueren Geschichte des Verbandes, zu den spannenden letzten 25 Jahren als Fortsetzung vor. In 26 Kapiteln und 202 Teilkapiteln beschreibt er die Entwicklung dieses Verbandes: die Höhen und Tiefen und die Veränderungen. Er spart dabei kaum etwas aus. Folgend den Zeitphasen von vier Präsidenten (Michael Adler, Dieter Hartig, Uwe Decker und Alfred Schmidt) schildert er akribisch das Erleben von drei Internationalen Ausstellungen (IBRA 1999 Nürnberg, IBRA 2009 Essen, IPHLA 2012 Mainz), von fünf NAPOSTA-Veranstaltungen (1997 Stuttgart, 2001 Wuppertal, 2005 Hannover, 2009 Essen, 2020 Haldensleben), um dann aber auch 20 „Deutsche Philatelistentage“ und 15 „Bundestage“ (Mitgliederversammlungen) zu würdigen. Selbst Bilaterale Ausstellungen hat er im Blick. Aber es sind nicht nur Veranstaltungen, die er im Auge hat. Auf den wohl mehr als 800 Seiten (Manuskriptstand Anfang August) stehen bei ihm die Menschen und deren Leistungen für die Philatelie im Vordergrund. Er skizziert, wer für welche Ideen verantwortlich war, wer sich wirklich hohe Verdienste um den BDPh erworben hat, aber auch von wem man in Trauer Abschied nehmen musste. Knapp 130 Porträts erinnern an diese besonderen Persönlichkeiten, von denen heute noch viele leben. Er scheut selbst nicht vor den sog. „schwierigen“ Themen zurück, zumal nicht vor denen, von denen er selbst bekanntlich betroffen war, sei es die Abschaffung des jährlichen „Deutschen Philatelistentages“ oder der Vorgänge in der letzten Phase der „Decker-Ära“. Statt hier vorschnell zu werten, lässt er andere zu Wort kommen, zu Ausführungen, die auch heute noch mit zeitlichem Abstand lesenswert sind. So wird sehr deutlich, wie sich dieser Verband über 25 Jahre verändert hat, wie das Spardiktat immer mehr in das Leistungsportfolio eines ehemals sehr aktiven Verbandes eingriff und Corona fast alles zum Erliegen brachte, was den Verbandsphilatelisten zuvor lieb und teuer war.

Was das Buch erst recht lesenswert macht, ist die üppige Ausstattung mit Fotos, primär derer von Wilhelm van Loo. Rund 1.000 (!) Fotos setzen das geschriebene Wort ins Bild und so mancher wird sich darauf wiederkennen. Aber auch der im Vergleich zum Umfang günstige Preis, der kaum die Gestehungskosten deckt, ist erwähnenswert. Möglich wurde dies durch ein ausgesprochen großzügiges Sponsoring des Auktionshauses Heinrich Köhler, Wiesbaden, das als „Mäzen“ des BDPh und dessen Vorgängerverbänden seit Heinrich Köhlers Zeit in Berlin (ab 1913) bekannt ist. Zahllose Deutsche Philatelistentage wurden seitdem durch das Haus in Berlin und später in Wiesbaden nachhaltig unterstützt. Der BDPh und die Stiftung für Philatelie und Postgeschichte tragen mit einem nennenswerten Betrag ebenfalls zur Förderung dieses Buches bei.

Für nur 49,80 Euro (zzgl. 6 Euro Paketversand Inland) ist dieses Buch ab dem 7. November – dann wird es bei der Jubiläumsfeier in Bonn vorgestellt – in Bonn bei der Geschäftsstelle des BDPh erhältlich und wird von der Phila Promotion GmbH für den Herausgeber BDPh ausgeliefert.

Das Beste kommt wie immer zum Schluss: Wer das Buch bis zum 24. September 2021 bei der Geschäftsstelle des BDPh in Bonn vorbestellt, gilt als Subskribent und wird im Buch auf Subskribentenseiten namentlich erwähnt. Und wer die Festfeier zum BDPh-Jubiläum am 7. November im Gustav-Stresemann-Institut in Bonn persönlich besucht, hat sogar die Gelegenheit, sich dort ein Autogramm des Präsidenten des BDPh, Alfred Schmidt, und des Autors Wolfgang Maaßen abzuholen. Das gilt natürlich auch für alle, die erst nach dem 24. September das Buch bestellen.

Kontakt-E-Mail für Vorbestellungen ist info@bdph.de – Bund Deutscher Philatelisten e.V. / Phila Promotion GmbH, Mildred-Scheel-Str. 2, 53175 Bonn, Tel. 02 28/308 58-0, Fax 02 28/308 58-12, E-Mail: info@bdph.de