(Axel Brockmann/pcp) Beklatscht oder einfach nur ein „Dankeschön“: Die Helden der Corona-Pandamie im Gesundheitswesen, der Pflege, der Forschung und in allen Bereichen, die für ein Gemeinwesen wichtig sind, werden gefeiert. Im Iran, einem am schwersten betroffenen Land, gibt es als Dank nunmehr eine Briefmarkenausgabe für die Helden des Alltags. Irans Machthaber müssen auch Aktivität zeigen, nachdem lange Zeit die Pandemie verharmlost und wohl auch geschönte Zahlen weitergegeben worden waren. Zudem wirken sich die Sanktionen beim Zugang zu Medikamenten aus. So macht diese kleine Briefmarke erschreckend deutlich, wie wichtig Schutzmaßnahmen sind, auch wenn sie mit erheblichen Einschränkungen für die Menschen verbunden sind und es Menschen bedarf, die trotz erhöhtem Ansteckungsrisiko bereit sind, in dieser Situation zu helfen. Briefmarkensammler sind ebenfalls von Corona betroffen. Vereinstreffen, Tauschtage und Ausstellungen sind vorerst abgesagt. Dafür erlebt das Briefmarkensammeln daheim und der briefliche Austausch elektronisch oder auch mit der guten alten gelben Post einen Aufschwung. Immerhin kann man das Hobby gut als Familienhobby betreiben: Wer über Jahre hinweg Marken zum Ablösen aufgehoben hat, findet nun die Zeit sich mit den Marken zu beschäftigen. Ablösen, Trocknen, Sortieren oder einfach die Motive betrachten. So ist auch eine Reise in fremde Länder möglich, die gerade verschlossen sind. Plötzlich findet man dafür Zeit. Aktuell ist das Hobby zudem – das zeigt die Briefmarke aus dem Iran.