(pcp-wm) Noch nie war Literatur ausstellen bei einer FIP-Ausstellung so günstig, könnte man meinen, denn BDPh-Schatzmeister Walter Bernatek gab unlängst bekannt, dass angesichts der bereits enorm niedrigen Exponatgebühr für Literatur (ca. 28 Euro!) bei der nächstjährigen FIP-Weltausstellung London 2020 auch die Kommissarsgebühr in besonderer Weise diesem Ansatz Rechnung trägt: Statt 30 Euro je Exponat beträgt diese Gebühr nur 20 Euro für das erste und nur je 10 Euro Gebühr für jedes weitere. Der Bund Deutscher Philatelisten versteht diese Maßnahme – er war hierzu mit der AIJP, dem Weltverband der Philatelie-Autoren und -Journalisten im Gespräch – als spezielle Förderung der für die Philatelie so wichtigen Literatur. Besonders auch der digitalen Literatur, die in London erstmals wieder seit vielen Jahren zu einer FIP-Ausstellung zugelassen ist und für die sowohl die LONDON 2020 wie die IBRA 2021 ein neues Reglement erproben wollen. Arbeitsgemeinschaften und Studiengruppen haben damit die preiswerte Möglichkeit, in London nicht nur ihre Monografien und/oder Rundbriefe vorzustellen, sondern auch ihre eigenen Internetseiten. Verleger können angesichts weit geringerer Kosten als üblich Kataloge und andere Publikationen in größerer Zahl zeigen. Die AIJP wird sowohl in London wie 2021 in Essen sich um einen ansehnlichen Leseraum/-bereich kümmern und für die LONDON 2020 voraussichtlich einen gesonderten kostenlosen (!) Literaturkatalog herausbringen, den jeder Besucher des Lesebereiches erhält. Die beste Nachricht zum Schluss: Die Anmeldefrist für die London 2020 läuft noch bis zum Jahresende! Anmeldeformulare und alles weitere finden Interessenten auf http://www.london2020.co/