388. Heinrich Köhler-Auktion in Wiesbaden endet mit einem traumhaften Gesamtzuschlag von über 5 Millionen Euro

(Wiesbaden / pcp) Am 20. sowie vom 23. bis 28. März 2026 wurde Wiesbaden erneut zum Zentrum der philatelistischen Welt. Es war eine Woche voller Emotionen, in der das bekannte Wiesbadener Haus Rekordzuschläge und außergewöhnliche Steigerungen verzeichnen konnte.

Die Magie des „Mare Balticum“: Ein besonderes Glanzlicht war die Versteigerung der Sammlung „Mare Balticum“. Über anderthalb Tage hinweg verfolgten Sammler weltweit den Aufruf der über 1.400 Lose, welche die Postgeschichte der Deutschen Kriegs- und Nachkriegsgebiete sowie der Baltischen Staaten ab 1918 dokumentieren.

Das Ergebnis war schlichtweg atemberaubend: Das Gesamtergebnis der Sammlung verdoppelte nahezu den ursprünglichen Ausrufpreis. Diese enorme Resonanz zeigt, dass Qualität und historische Tiefe nach wie vor die stärksten Treiber unseres Marktes sind. Der Nachverkauf von noch vorhandenen Losen ist noch bis zum 10. April möglich.

Zur Abbildung: Der Tallinn-Brief war mit 4.000 Euro angesetzt, der Hammer fiel erst bei 12.500 Euro. Mit Zuschlag kostet er rund 15.000 Euro.