(AIJP/pcp-wm) Mit leichter Verspätung erschien die dritte Ausgabe dieser mittlerweile internationalen bekannten und beliebten Fachzeitschrift für Philatelie- und Literaturgeschichte. Schwerpunkte sind dieses Mal Studien von Dr. Marc Kessler, der mit gleich fünf Beiträgen an die Kunstfertigkeit der Briefmarkenstecher Egon Falz und Leon Schnell erinnert. Sehenswert sind alleine schon die weitgehend unbekannten Entwurfsarbeiten der beiden Künstler, die bislang noch nicht veröffentlicht wurden. Wolfgang Schneider präsentiert dazu passend eine weitere Folge seiner Serie „Deutschlands Briefmarkenkünstler“ (Folge IX).

Joost Meijer ist ein englischsprachiger Artikel über die Geschichte griechischer Kataloge zu verdanken und Michael Ullrich betrachtet im Detail die INTERPOSTA in Hamburg. Herausgeber Wolfgang Maassen stellt zwei legendäre Sammler vor, Col. Ned Green und Maurice Burrus und bringt dazu passend eine Übersicht aller Auktionskataloge, in denen deren umfangreiche Sammlungen vor vielen Jahrzehnten versteigert wurden. Noch weiter in die Geschichte der Philatelie führt sein Beitrag über die Mekeel-Familie zurück, die als frühe bedeutende Briefmarkenhändler in den USA Spuren hinterlassen haben. Interessant für manchen ist sicherlich auch ein kleiner Artikel zur Frage, wie viele IPOSTA-Blocks mit Signaturen der Juroren heute noch nachweisbar sind. Last but not least: Leser finden in der neuen Ausgabe einen Namensindex zum Buch von Wolfgang Maassen: „100 Jahre Corinphila“, der 2019 aus Zeitgründen nicht zu realisieren war.

Über 200 Seiten erwarten Interessenten. Jeder kann sich die neue Ausgabe kostenlos unter www.philahistorica.de aus dem Internet herunterladen. Wer jeweils über eine neu erscheinende Ausgabe aktuell informiert sein will, der schreibe an w.maassen@philcreativ.de. Viermal im Jahr erhalten Interessenten dann eine Ankündigungs-E-Mail.