(MfK/pcp-wm) Vor ihrer Einführung am 1. Oktober 1869 noch als „unanständige Form der Mitteilung auf offenem Postblatt“ kritisiert, trifft die Postkarte den Nerv der Zeit: Sie erfüllt ein Massenbedürfnis nach vereinfachtem und raschem Informationsaustausch. Damals wie heute veranschaulichen die Bildmotive die Mitteilung, ergänzen sie, schmücken sie aus oder ersetzen diese sogar. Die Museumsstiftung Post und Telekommunikation besitzt mit über 200 000 Exemplaren eine der größten Postkatensammlungen Deutschlands. Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums erzählt die Ausstellung mit über 500 Postkarten die Geschichte von Entstehung, Entwicklung und Vielfalt eines Mediums als Spiegel der Geschichte. Die Ausstellung ist im Museum für Kommunikation in Berlin vom 21. August 2019 bis zum 5. Januar 2020 täglich – ausgenommen am Montag – zu besichtigen. Eintritt: 6 Euro (ermäßigt: 3 Euro). Weitere Informationen: www.mfk-berlin.de/besuch