Vom 16. bis 21. November 2020 fand in Wiesbaden die 375. Internationale Heinrich Köhler Auktion statt. Trotz der erschwerten Bedingungen konnte die Versteigerung größtenteils ungehindert durchgeführt werden und übertraf in weiten Teilen alle Erwartungen. Allein der Zuwachs an Online-Live-Bietern – insgesamt waren es über 1.000 Kunden – bot Anlass zum Staunen. Die Nachfrage nach hochwertiger Philatelie und Postgeschichte aus allen Bereichen war überwältigend und das breit aufgestellte Angebot erzielte vielfach sensationelle Preise.

Faszinierende Sammlungen und intensive Bieterwettkämpfe

Bereits im Vorfeld zeichnete sich das große Interesse ab, wobei vor allem die hochwertigen, in edlen Sonderkatalogen dokumentierten Spezialsammlungen im Fokus standen. Von der großartigen Sammlung „Bayern 1849–1920“ (Teil 1) von Werner Knüttel über die einzigartige Kollektion „Départements Conquis, Preußen, Sachsen, Thurn & Taxis“ von Dr. Josef Altmann“ und die Sammlung „Schleswig: Vom dänischen Herzogtum zur Volksabstimmung 1920 (Teil I)“ von Christopher King bis hin zu „Lettland ab 1918 – Die Sammlung Wolfgang Watzke“ und last, but not least die Kollektion „Altdeutsche Staaten“ aus der Sammlung ERIVAN – es war ein Fest der Philatelie, das vom 16. bis 21. November in Wiesbaden gefeiert wurde. Diverse weitere Sonderteile im großen Hauptkatalog, der mit insgesamt mehr als 5.000 Losen aufwartete, rundeten das Angebot ab.

An allen Tagen wurde bis in die Abendstunden um die begehrten Lose gekämpft. Der Motivation der Sammler, neue Stücke für ihre Sammlungen zu ersteigern, waren scheinbar keine Grenzen gesetzt. So erzielte ein Ersttagsbrief der bayrischen 3 Kreuzer blau nach einem Ausruf von 4.000 Euro einen sagenhaften Zuschlag von 38.000 Euro. Aus der Sammlung „Schleswig“ stammte ein Brief von Wyk auf Föhr mit der seltenen Destination Dunedin, Neuseeland, der ebenfalls bis auf 38.000 Euro gesteigert wurde (Ausruf: 10.000).

Zahlreiche Höhepunkte bot auch die Sammlung ERIVAN mit sensationellen Zuschlägen, z.B. für den König-Carol-Brief von Baden, der von 100.000 Euro Ausruf bei 320.000 Euro zugeschlagen wurde oder für einen Ersttagsbrief des Deutschen Reiches an Kaiser Wilhelm der um das 20-fache (!) seines Ausrufs von 2.000 Euro auf überwältigende 40.000 Euro gesteigert wurde, um nur zwei Beispiele zu nennen.

Hochwertige Philatelie im Trend – Vorteile durch „Online-Live-Bieten“

Einmal mehr darf die aktuelle Heinrich Köhler Auktion als Bestätigung für die steigende Nachfrage nach hochwertiger Philatelie und Postgeschichte gesehen werden. Insbesondere jene Lose, die mit ihrer Seltenheit ebenso wie mit ihrer Provenienz beeindrucken, sind stets hoch im Kurs bei den Sammlern. Das breit aufgestellte Angebot der Heinrich Köhler Auktion bedient diese Nachfrage wie kaum ein anderes Auktionshaus. Kunden auf der Suche nach dem Besonderen finden bei Heinrich Köhler zudem nicht nur die entsprechenden Offerten, sondern auch alle Möglichkeiten der Teilnahme von Zuhause aus. Insbesondere in diesen Zeiten liegen die Vorteile des bewährten Systems zum „Online-Live-Bieten“ auf der Hand. Das Online-Live-Bieten darf als bedeutender Erfolgsfaktor gesehen werden. Die Beteiligung von mehr als 1.000 Online-Bietern aus aller Welt wie auch die zahlreichen außergewöhnlichen Zuschläge sind der beste Beweis.

Alle Ergebnise der 375. Heinrich Köhler Auktion sind online unter www.heinrich-koehler.de einzusehen.

Weitere Informationen zur Auktion und allen Losen bei:
Heinrich Köhler Auktionshaus GmbH & Co. KG, Hasengartenstraße 25, 65189 Wiesbaden
Telefon: 06 11/34 14 90, Telefax: 06 11/34 14 99-9, E-Mail: info@heinrich-koehler.de
Internet: www.heinrich-koehler.de