Die Dame in Rot. Das Auktionshaus Heinrich Köhler präsentiert eine Legende in der Geschichte der Kommunikation
(wm-pcp) Es passt wohl zu den Höhenflügen, die im Umfeld oder bei der Weltausstellung in Boston / USA die Menschen faszinieren und die Presse auf das Event aufmerksam machen sollen. Als Privatverkauf deklariert, bietet sich die einmalige Gelegenheit zum Erwerb einer der berühmtesten Briefmarken der Welt, der 1p rot POST OFFICE-Mauritius-Marke. Für 3 Millionen US-Dollar kann sie einen neuen Besitzer finden.
Das Exemplar ist unter der Moens-Nr. VIII bestens bekannt. Der namhafte belgische Briefmarkenhändler Jean-Baptiste Moens erwarb es 1870 und nach einigen Irrwegen gelangte es 1881 über Moens in die Sammlung von Philipp von Ferrari. 1923 erwarb es Théodore Champion aus Paris bei der 6. Versteigerung von Ferraris Sammlung und für Jahrzehnte verblieb die Marke in Familienbesitz. Erst 1995 wurde sie von einem deutschen Briefmarkensammler erworben und steht nun wieder zum Verkauf.
Ebenso der legendäre „Alexandria Blue Boy“, der als einmalige Ikone der amerikanischen Philatelie letztmalig bei der 1. Erivan Haub-United States-Auktion am 22. Juni 2019 von H. R. Harmer in New York für eine Million US-$ angeboten und verkauft worden war. Weitere namhafte Vorbesitzer sind auch hier zu registrieren: Unter anderen Alfred H. Caspary, Josiah K. Lilly und John R. Boker. Für 1,5 Mio $ geht er nun ins Rennen.
Zur Hälfte dieses Preises ist der einzig bekannte komplette 20er-Bogen der Sachsen-Dreier, Sachsens erster Briefmarke, zwar nicht gerade ein Schnäppchen, aber eine Versuchung wert – zumindest für all diejenigen, die über entsprechende Investitionsmittel verfügen. Ebenfalls früher in der Ferrari- und danach in der Burrus-Sammlung wurde der einmalige Bogen vor Jahren von Joseph Hackmey privat erworben.
Eine Kurzbroschüre zu diesen privaten Verkaufsofferten ist auf der Webseite www.heinrich-koehler.de herunterzuladen.
