Einen Auftakt nach Maß erwischte das Auktionshaus Heinrich Köhler mit seiner ersten Versteigerung im Jahr 2019. Die traditionelle Frühjahrsauktion vom 26. bis 30. März 2019 in Wiesbaden glänzte erneut mit einer herausragenden Bandbreite attraktiver Philatelie und Postgeschichte auf höchstem Niveau. Drei Sonderkataloge mit einzigartigen Sammlungen sowie diverse Sonderteile in einem beeindruckenden Hauptkatalog überzeugten auf ganzer Linie. Die überwältigende Nachfrage der Kunden aus dem In- und Ausland bestätigte den Trend der vergangenen Heinrich Köhler Auktionen: seltene Marken und Briefe von (Alt-) Deutschland bis Übersee erzielen Spitzenpreise!

Insbesondere die Ausgaben der Klassik in einwandfreier und exquisiter Erhaltung erbrachten regelmäßig Höchstzuschläge jenseits der Katalognotierungen“, lautete das Fazit der Heinrich Köhler Geschäftsführer Dieter Michelson und Tobias Huylmans. „Gerade im internationalen Bereich zeigte sich die Bedeutung des ‚Onlive-Live-Bietens‘. Kunden aus jedem Winkel der Erde werden in die Lage versetzt, voll ins Auktionsgeschehen einzugreifen. Ein breit aufgestelltes Auktionshaus wie Heinrich Köhler kann immer wieder Käufer aus aller Welt animieren, zu Höchstpreisen zu kaufen.

Raritäten und außergewöhnliche Spitzensammlungen

Für Aufsehen sorgten bereits im Vorfeld die hochwertigen Sonderkataloge, welche erstmals für alle Katalogbezieher als Hardcover mit Festeinband produziert wurden. Wie positiv dies von den Kunden aufgenommen wurde, zeigte insbesondere der Verkauf der Sammlung „Königreich Sachsen“ (Teil I) von Christian und Renate Springer. Die herausragenden Zuschläge belegten eindrucksvoll, dass eine ansprechende Präsentation in einem edlen Sonderkatalog neue Käufer generieren kann und dadurch das Preisniveau deutlich ansteigt. Die exklusiven Stücke übertrafen in vielen Fällen alle Erwartungen, wie z.B. die zahlreichen seltenen Essays und Probedrucke, welche in ungeahnte Sphären gesteigert wurden. Einen Spitzenzuschlag von 20.000 Euro sicherte sich der berühmte „Sachsendreier“ in bräunlichrot auf Drucksache (Los 8020 – Ausruf: 9.000 Euro).

Als richtungsweisend darf auch der Verkauf der Kollektion „Høgensborg“ (Teil I) bezeichnet werden. Die einmalige Sammlung der Philatelie und Postgeschichte von Dänisch-Westindien beeindruckte vielfach mit Steigerungen um das Mehrfache des Ausrufpreises. Zahlreiche Briefraritäten setzten Maßstäbe, darunter seltene Transitbelege und spektakuläre Destinationen.

Außergewöhnliche Seltenheiten verschiedenster Sammelgebiete offerierte der Hauptkatalog, der von Altdeutschland bis Übersee, von klassisch bis modern, mit großartigen Angeboten begeisterte. Neben reizvollen Einzellosen aus nahezu allen Bereichen standen die diversen Sonderteile im Fokus der Sammler und Händler. Beispielhaft genannt sei der Sonderteil „Zeppelin – Firmen- und Passagierpost 1928–1937“, der mit einer großartigen Verkaufsquote und teils unerwartet hohen Zuschlägen für Furore sorgte. Einen „kometenhaften“ Aufstieg bot ein Zeppelin-Bordpost-Beleg der 8. Südamerikafahrt von 1932 (Los 1226). Der Ozean (Radio)-Brief nach Zürich wurde bei einem Startpreis von 300 Euro auf sagenhafte 10.000 Euro gesteigert!

Alle Ergebnisse der Auktion sind im Internet unter www.heinrich-koehler.de zu finden.

Ein Fazit und ein Blick nach vorn

Das Team von Heinrich Köhler blickt auf eine rundum gelungene Frühjahrsauktion 2019 zurück, die einmal mehr mit einer herausragenden Beteiligung von Bietern aus aller Welt punkten konnte. Die aktive Teilnahme der Online-Live-Bieter, die gegen die zahlreichen Sammler im Saal, die Kommissionäre und Telefonbieter sowie gegen die schriftlichen Gebote antraten, war erneut maßgeblich. Auch dank der günstig angesetzten Ausrufpreise kam es zu unzähligen Bietergefechten, die Zuschläge zu Höchstpreisen mit sich brachten.

Weitere Auktionshighlights des Jahres 2019 werfen bereits seit geraumer Zeit ihre Schatten voraus. Neben der mit Spannung erwarteten STOCKHOLMIA Raritäten Auktion (1. Juni 2019) ist vor allem die von Heinrich Köhler präsentierte erste ERIVAN Auktion der Altdeutschen Staaten (8. Juni 2019) derzeit in aller Munde. Experten sprechen von der bedeutendsten Versteigerungsserie seit den legendären Boker-Auktionen. Eine umfangreiche Ankündigungsbroschüre ist in Kürze verfügbar.

Weitere Informationen bei:
Heinrich Köhler Auktionshaus GmbH & Co. KG, Wilhelmstraße 48, 65183 Wiesbaden
Telefon: 06 11/39 38 1, Telefax: 06 11/39 38 4, E-Mail: info@heinrich-koehler.de
Internet: www.heinrich-koehler.de