Deutsche Post geht in die Vollen!
(DP-Bonn / wm-pcp) Für Otto Normalverbraucher, der sowieso kaum noch Briefe schreibt oder Postkarten verschickt, mag das für den 1. Januar 2027 von der Deutschen Post gewünschte Szenario kaum erschreckend sein, – denn es betrifft ihn kaum einmal. Anders sieht es bei dem Händler, zumal bei dem Online-Händler aus. Preiserhöhungen von durchschnittlich 23 Prozent sind bereits kräftig und alles andere als zeitgemäß, hinzu kommen andere Änderungen, die Folgen haben. Zwar wird der Großbrief deutlich aufgewertet, denn sein zulässiges Maximalgewicht steigt von 500 auf 1.000 Gramm und die erlaubte Höhe von zwei auf drei Zentimeter. Dafür kostet er aber künftig – wenn die Bundesnetzagentur zustimmt – auch 2.35 statt wie bisher 1,80 Euro. Das Maximalgewicht beim Maxibrief steigt zwar auch (von ein auf zwei Kg), aber die maximal erlaubte Höhe sinkt von fünf auf drei Zentimeter. Exorbitant ist die Preiserhöhung, denn dieser steigt von 2,90 auf 5,00 Euro! Also fast eine Verdoppelung. Der bisherige „Maxibrief Plus“ fällt ganz weg. Händler werden also künftig, wenn es nach dem Willen der Deutschen Post geht, andere Versendungsformen wählen müssen: Päckchen, Paket, DHL Kleinpaket oder die klassische Warensendung, deren Versendungszeiten (bis zu vier Tagen) allerdings auch nicht für jeden akzeptabel ist.
