Der Buccleuch Block wurde im September 2026 von David Feldman privat verkauft
(wm / pcp) Als die Alliierten 1945 den Sieg über die Tyrannei in Europa feierten, wies der 8. Herzog von Buccleuch – ausgesprochen „Buck-loo“, abgeleitet vom schottisch-gälischen Begriff für „Hirschschlucht“ – seinen persönlichen Sekretär Alexander Martin an, den Inhalt des Dalkeith Palace, eines schottischen Herzogssitzes in Midlothian, Schottland, zu inventarisieren. In der Palastbibliothek entdeckte der Sekretär des Herzogs zwei große Briefmarkenblöcke, die 1840 und 1841 von Großbritannien herausgegeben worden waren. Sie waren ordentlich aufgerollt und in einem Fach eines alten Reiseschreibpults aus Leder aufbewahrt, das auf einem Tisch stand. Einer der Blöcke erlangte sofort Berühmtheit als der größte Briefmarkenfund der modernen Nachkriegsgeschichte – der Buccleuch-Block.
Am 28. Mai 2026 wurde dieses einmalige Stück von dem namhaften US-amerikanischen Auktionshaus Siegel Auction Galleries im Rahmen seiner Raritätenauktion während der Weltausstellung in Boston angeboten. Der Schätzpreis belief sich auf fünf bis sieben Millionen US-Dollar. Aber es fand sich kein Käufer. Nur einer, der bereit war, 4,4 Millionen zu bieten. Dies war wiederum dem Auktionshaus resp. dem Einlieferer nicht genügend, so dass diese wunderschöne ungebrauchte größte Einheit dieser Two Penny-Marke unverkauft blieb.
David Feldman, der dieses Objekt als das bedeutendste der Groß Britannien-Philatelie etikettierte, gab nun den Privatverkauf bekannt, nannte allerdings keine Verkaufssumme.

