(pcp-wm) Anlässlich der MonacoPhil 2019 fand am 28. November in Monte-Carlo die Verleihung der diesjährigen C.G.-Awards statt. Im Rennen waren 39 Printprodukte, darunter zahlreiche aus Deutschland. Bei den ersten zehn jeweils dotierten Plätzen gingen immerhin die Hälfte an deutsche Vereine und Arbeitsgemeinschaften. Die ArGe Fiskalphilatelie brachte es auf Platz 3, dicht gefolgt von der Motivgruppe Musik (Platz 4), der ArGe der Sammler Deutscher Kolonialpostwertzeichen (Platz 7), den Jungen Briefmarkenfreunden Herford (Platz 8), der ArGe Norddeutscher Postbezirk (Platz 9) und der ArGe AM-Post (Platz 10).

Das Rennen machte in diesem Jahr allerdings eine ganz andere Gruppe aus der Schweiz, die mit ihrer Zeitschrift für die Jugend („Stamps4you“) antrat und dafür den Hauptpreis in Höhe von 2.000 Euro einheimste. Aber nicht nur das! Mit ihrer Internetseite gelang es den verantwortlichen Damen dieses Jugendprojektes ebenso den 1. Platz der digitalen Medien zu holen und um dies noch zu toppen, wurde ihnen auch der 1. Platz des Sonderbereichs „Jugendförderung“ zu erkannt. 3.750 Euro waren der verdiente Lohn. Es war übrigens das erste Mal in der fast zehnjährigen Geschichte dieses Preises, dass es einem Team gelang, in allen Kategorien (Print, Digital, Jugend) jeweils den 1. Platz sich zu sichern. Die Anerkennung des Publikums war den Gewinnern sicher.
Ebenso wenig leer aus gingen der Collectors Club of Chicago für eine neue Buchpublikation (Platz 2), die Royal Philatelic Society London (Platz 5 für den „London Philatelist“) sowie die Hong Kong Philatelic Society mit Platz 6 für ihr Journal. Die Juroren Walter Marchart, Patrick Maselis und Rainer von Scharpen, der auch die Moderation übernahm, hatten ganze Arbeit geleistet. Alle Ergebnisse waren wie üblich einzeln von jedem Juror ohne Abstimmung mit den Kollegen in den Computer eingegeben worden, der dann die prozentualen Endergebnisse resp. die Punkte ermittelte.

 

Foto: Jury (Patrick Maselis und Rainer von Scharpen, rechts), Preisstifter Christoph Gärtner (2.v.l.) und FIP-Präsident Bernhard Beston (links) mit einer glücklichen Gewinnerin der Hauptpreise. (Vorlage: Wolfgang Maassen)