Auktionshaus Heinrich Köhler in Wiesbaden steigt in „reine“ Online-Auktionen ein

(Wiesbaden/wm-pcp) Die Auktionslandschaft verändert sich mehr und mehr. Auf der einen Seite sparen Firmen gedruckte Kataloge für ihre Versteigerungen ein und setzen auf selektive Auswahl solcher Werke entsprechend der Interessen ihrer Kunden, auf der anderen Seite bieten immer mehr Unternehmen Fernauktionen an, die ausschließlich als Online-Auktionen durchgeführt werden. Deutschland ältestes Auktionshaus Heinrich Köhler ist zwar schon seit vielen Jahren im digitalen Zeitalter gelandet, hatte allerdings bisher die Möglichkeit des Mitbietens im Internet nur als ergänzenden Weg zu den Live-Auktionen vor Ort im Auktionssaal des Hauses gesehen.

Zur 386. Heinrich Köhler-Auktion vom 18.–27. September 2025 gibt es erstmalig eine Neuerung, die unter dem Titel „Die ‚Kleinen Schätze‘ – Exklusive Online-Auktion“ vermarktet wird. Denn am 20. und 21. September 2025 veranstaltet das Traditionshaus eine reine Online-Auktion mit den Losnummern 15001 bis 16433. Wie gewohnt kann man VORAB Gebote schriftlich, telefonisch und persönlich, oder über die Internetseite, Philasearch oder andere Plattformen abgeben. Das LIVE-Bieten am Auktionstag ist dann allerdings ausschließlich über das hauseigene System auf www.heinrich-koehler.de möglich.

Sofern es dem Berichterstatter nicht entgangen ist, wurde für diese knapp 1.500 Lose kein gesonderter Katalog gedruckt, wie dies bei manch anderen Firmen der Fall ist. Man kann sie auf der Internetseite des Hauses einsehen. Die Mehrzahl der Lose sind im kleinpreisigen Segment ab 50 bis zu einigen hundert Euro und verteilen sich auf Altdeutsche Staaten (35), British Commonwealth (238), Europa (833), Übersee (190), Deutsches Reich (23) und Deutschland nach 1945 (49). Man wird sehen, wie dieser „Erstversuch“ ankommt.