PHILA HISTORICA: Ausgabe 2/2013 liegt vor!

Zwei Monate nach Erscheinen der bereits knapp 200 Seiten umfassenden Erstausgabe Mitte März liegt nun die zweite Ausgabe mit mehr als 250 Seiten vor. Mehr als 150 Seiten bieten neue Fachbeiträge zur Philatelie- und Literaturgeschichte. Wolfgang Maassen stellt die legendären Raritäten-Facsimiles der Gebr. Senf von 1884 vor, beschreibt die ersten Ausstellungsmedaillen der Philatelie, die Verdienste von Dr. Franz Kalckhoff und Dr. Herbert Munk um die internationale Verständigung und er präsentiert eine unbekannte „Bildstrecke“ zu den Mitgliedern des Internationalen Postwertzeichen-Händler-Vereines aus dem Jahr 1910. Heinrich Mimberg porträtiert die „Hessen-Sammlung“ von Dr. Wilhelm Berchelmann und Peter Fischer das frühere „Institut für Philatelie“ in Cottbus. Brian Birch stellt sich der Frage nach der wirklich erstmals 1863 erschienenen Fachzeitschrift der Philatelie, Rudolf Buschhaus vermag eine weitgehende unbekannte Zeitschrift für Literatursammler aus dem 19. Jahrhundert zu beschreiben, während Hans Schwarz das 125-jährige Jubiläum der „Schweizer Briefmarken-Zeitschrift“ angemessen würdigt. Erstmals in vollständiger Form wird die kritische Sichtung Gerd H. Hövelmanns zu den Vineta-Beiträgen von Ernst M. Cohn wiedergegeben. Cohn hatte vor ca. zehn Jahren mit seinen unbewiesenen Thesen und Unterstellungen für viel Aufsehen gesorgt. Ebenso eine Art „Unikat“ ist Wolfgang Maassens Abhandlung über ein unbekanntes Permanent-Album von Hugo Krötzsch 1893, vielversprechend auch der Versuch weltweiter Erfassung philatelistischer Literatur mit dem GPL-Projekt, den Maassen näher – auch mit seinen möglichen Folgen – beschreibt und diskutiert. Unter den umfangreichen Rezensionen und Inventarisierungen im Anhang sticht eine Arbeit von Hans-Jürgen Dobiat besonders hervor, denn dieser katalogisiert am Beispiel des Bestandes der Philatelistischen Bibliothek Wuppertal die ihm vorliegenden und bekannten „name sales“ zu den altdeutschen Sammelgebieten auf rund 50 Seiten. Die Vorschau gegen Schluss verspricht auch für die künftigen Ausgaben dieser neuen kostenlosen Zeitschrift Verheißungsvolles.

Die neue Ausgabe PHILA HISTORICA Nr. 2/2013 ist – wie auch die erste Ausgabe 1/2013 – einfach und direkt von der Internetseite der Firma Phil*Creativ unter www.phil-shop.de im Bereich Literatur oder direkt unter dem Linkhttp://www.phil-shop.de/Philatelistische-Literatur/Phila-Historica:::1_41.html
kostenlos herunterzuladen. Eine Registrierung bei dem Herausgeber (w.maassen@philcreativ.de) wird empfohlen, denn dann erhält man bei Erscheinen jeder neuen Ausgabe eine kurze Hinweismail, so dass man immer zeitnah über das aktuelle Geschehen und Neuerscheinungen informiert ist.