77. Aix-Phila Auktion begeisterte mit außergewöhnlichen Ergebnissen
(Kerpen / pcp) Die 77. Aix-Phila Auktion ist mit hervorragenden Ergebnissen zu Ende gegangen. Über mehrere Tage hinweg sorgten spannende Bietergefechte, überraschende Zuschläge und eine rege Beteiligung von Saal-, Telefon- und Online-Bietern für eine außergewöhnliche Auktionsatmosphäre. Mit einer Verkaufsquote von rund 85 Prozent aller angebotenen Lose konnte ein Ergebnis erzielt werden, das im aktuellen Marktumfeld alles andere als selbstverständlich ist. Besonders erfreulich: Die Zuschläge lagen im Durchschnitt rund 50 Prozent über den jeweiligen Ausrufpreisen. Dies unterstreicht die weiterhin hohe Nachfrage nach hochwertigen und seltenen Sammelobjekten. Sonderauktion Automatenmarken mit 100 Prozent Verkaufsquote Ein besonderes Highlight war die Sonderauktion für Automatenmarken. Sämtliche angebotenen Lose konnten erfolgreich verkauft werden – ein bemerkenswerter Erfolg für ein so spezialisiertes Sammelgebiet. Mehrere Lose entwickelten sich zu regelrechten Bieterduellen. So wurde Los 21 von einem Ausrufpreis von 4.000 Euro auf beeindruckende 7.800 Euro gesteigert. Auch Los 6 erzielte mit einem Zuschlag von 5.400 Euro bei einem Ausruf von 2.500 Euro mehr als das Doppelte des Startpreises. Diese Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, dass auch spezialisierte Sammelgebiete weiterhin eine große und engagierte Sammlerschaft besitzen und sich einer ungebrochenen Beliebtheit erfreuen. Erfolgreiche Benefizauktion zugunsten der Philatelistischen Bibliothek Hamburg Sehr erfreulich verlief auch die Benefizauktion zugunsten der Philatelistischen Bibliothek Hamburg. Von insgesamt 160 angebotenen Losen konnten 133 erfolgreich zugeschlagen werden. Dieses Ergebnis übertraf die Erwartungen deutlich und stellt einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung der Bibliothek und ihrer wertvollen Arbeit für die Philatelie dar. Der große Zuspruch der Bieter zeigt die Verbundenheit der Sammlergemeinschaft mit philatelistischen Einrichtungen und deren kultureller Bedeutung. Beeindruckende Ergebnisse in den klassischen Sammelgebieten Nicht nur die Spezialgebiete überzeugten. Auch die klassischen Sammelbereiche sorgten für zahlreiche Höhepunkte. Besonders hervorzuheben ist die unter Los 4236 angebotene SBZ-Sammlung, die von einem Ausrufpreis von 500 Euro auf bemerkenswerte 3.500 Euro gesteigert wurde. Ebenfalls für großes Interesse sorgte ein urtümlicher Nachlass unter Los 3791, der sich von 1.000 Euro auf 3.900 Euro entwickelte. Auch die klassische Bund-Philatelie konnte starke Ergebnisse erzielen. Ein kompletter Posthorn-Viererblocksatz wurde von 2.000 Euro auf 3.300 Euro hochgeboten. Ein Posthorn-Eckrandsatz steigerte sich sogar von 700 Euro auf 1.750 Euro und erzielte damit das Zweieinhalbfache des Ausrufpreises. www.aixphila.de – Geschäftsführer: Andreas Leusch und Jan Schulz
