Neuer Vorstand des APHV in Köln gewählt!
(wm-pcp) Am 25. September 2026 fanden sich interessierte Mitglieder des Berufsverbandes des Deutschen Briefmarkenhandels –APHV- im Kölner Neptunbad Sports & Spa zur diesjährigen Mitgliederversammlung ein. Präsident Wolfgang Lang und Geschäftsführer Stefan Lutter hatten es leicht, in kaum zweieinhalb Stunden die anwesenden Kollegen über den Verlauf des letzten Jahres zu informieren, zumal auch diese Tagung exzellent vorbereitet war. Wenngleich Bürokratie-Monster aus Brüssel zunehmend für völlig überflüssige „Innovationen“ sorgen, ehemals gewohnte Einnahmen aus dem Vertragsgeschäft mit der Deutschen Post Erinnerungen an bessere Zeiten wachrufen, besteht Aussicht auf Besserung. Zumal die Finanzen und Rücklagen solide sind.

Stefan Lutter bedankte sich bei Wolfgang Lang, der weiterhin als Vizepräsident für den APHV tätig sein wird.
Spannend wurde es nach der einstimmig beschlossenen Entlastung des bisherigen Vorstandes bei den anstehenden Wahlen des künftigen Vorstandes. Bemerkenswert bereits hier, dass keiner der Anwesenden geheime Wahlen forderte. Die möglichen Kandidaten waren bekannt, es gab auch keine Persönlichkeiten, die gegeneinander antraten. Thomas Brückel, der frühere Geschäftsführer und Justiziar des Verbandes leitete sensibel die Abstimmungen, die mit folgenden – erneut für alle einstimmigen Stimmen endeten:
Neuer Präsident wird der bisherige Vizepräsident Michael Maassen, ihm zur Seite stehen als Vizepräsidenten Wolfgang Lang und Stefan Jopke. Verstärkt wird das Team durch vier Beisitzer: Thomas Gompf, Michael Hille, Dr. Frank Schneider und Matthias Kremer. Nicht zu vergessen Stefan Lutter als Geschäftsführer, der den Vorstand um weitere Jahre zumindest bis 2030 unterstützen wird. Damit dürfte das verjüngte Vorstandsteam in harmonischer Vielfalt Erfahrung und Kreativität einen, was der deutschen Philatelie nur guttun kann.
Was eigentlich dem Schreiber dieser Zeilen nur auffiel, war das Fehlen von Präsidenten oder zumindest Vorstandsmitgliedern der anderen Philatelieverbände. Das hatte man über Jahrzehnte anders erlebt – oder sollte dies ein Irrtum sein?
