(Wiesbaden/pcp) Vom 19.–24. September 2022 findet in Wiesbaden die traditionelle Heinrich Köhler Herbstauktion statt. Deutschlands ältestes Briefmarkenauktionshaus präsentiert zur 379. Versteigerung ein Spitzenangebot nationaler sowie internationaler Philatelie und Postgeschichte. Die Sammler dürfen sich unter anderem auf die Fortsetzung der bereits jetzt legendären Serie von Verkäufen aus der „Sammlung ERIVAN – Altdeutsche Staaten“ freuen. Darüber hinaus kommen weitere Teile der Sammlungen „Bayern ab 1849“ (Teil III) von Eliahu Weber sowie aus dem Nachlass von Rolf Rohlfs die Kollektionen „Internationale Postverbindungen über Triest“ (Teil III) und „Elsass-Lothringen 1870–1872“ zum Ausruf. Das herausragende Angebot wird abgerundet von einem überaus starken Hauptkatalog mit zahlreichen Sonderteilen und einer Vielzahl spektakulärer Einzellose und Sammlungen von den deutschen Sammelgebieten bis Übersee.

„Altdeutsche Staaten – Die Sammlung ERIVAN“ (8. Auktion)

Bereits vor Ende der Versteigerungsserie steht fest: Man wird noch viele Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, über den Verkauf der Sammlung ERIVAN sprechen. Dies mag an dem spektakulären Angebot liegen, das auch in der kommenden Heinrich Köhler Herbstauktion mit einer einmaligen Zusammenstellung ebenso schöner wie seltener Einzelstücke besticht. Stellvertretend genannt sei ein Los des Sammelgebiets Hamburg, ein Transatlantik-Brief von Hamburg nach New York mit einer Mehrfachfrankatur der 9 Schilling orangegelb von 1859. Es handelt sich um die größte Mehrfachfrankatur dieser Marke und die höchste registrierte Frankatur der ungezähnten Ausgabe – der wohl spektakulärste Brief der Hamburg-Philatelie.
Darüber hinaus geht aber auch eine besondere Atmosphäre mit den Versteigerungen einher, welche die Faszination für die Philatelie spürbar, fast greifbar macht. Nahezu jedes Los hat eine Geschichte, die weit über die Provenienz-Angabe „ex ERIVAN“ hinausgeht und die Herzen der Sammler höher schlagen lässt. Die Spannung im Vorfeld, die Stimmung im Saal und auch die Live-Beteiligung via Telefon und Internet lassen den Adrenalinspiegel bei allen Beteiligten in die Höhe schnellen.

Großartige Sammlungen und mit Spannung erwartete Fortsetzungen

Die Fortsetzung einer Erfolgsgeschichte verheißt auch der Verkauf des dritten Teils der Sammlung „Bayern ab 1849“ von Eliahu Weber. Die Liebhaber der Bayern-Philatelie dürfen sich einmal mehr über eine große Vielfalt spannender Lose freuen. Von ungebrauchten Einzelmarken und Einheiten über seltene Stempel auf Marken und Belegen bis hin zu spektakulären Frankaturen bleibt kein Sammlerwunsch offen. Der Schwarze Einser – Deutschlands erste Briefmarke ist in allen Facetten vertreten und wird freudige Abnehmer finden. Ob Einzelmarken, ungebrauchte Einheite, Makulatur, oder auf Briefen, für jeden ist etwas dabei. Der eindrucksvolle Querschnitt der Offerten dieses anspruchsvollen Sammelgebiets wird sicherlich für Begeisterung sorgen. Ein weiterer Sonderkatalog präsentiert mit den Sammlungen von Rolf Rohlfs erneut „Internationale Postverbindungen über Triest“ (Teil III) sowie die Kollektion „Elsass-Lothringen 1870–1872“. Die begehrenswerten Briefe und Marken vereinen die Faszination von Philatelie, Post- und Zeitgeschichte mit Qualität und Seltenheit.

 

Außergewöhnliche Sonderteile und ein umfangreiches Angebot im Hauptkatalog

Mit einer überaus großen Vielfalt nationaler sowie internationaler Philatelie besticht der umfangreiche Hauptkatalog. Neben einer Vielzahl spannender Einzellose, Sammlungen und Posten verschiedenster Sammelgebiete überzeugen vor allem die Offerten der Sonderteile mit hervorragenden Zusammenstellungen, darunter eine Kollektion „Kriegsgefangenenpost Kiautschou / Militärmission Türkei / Deutsche Post in China mit Feldpost – Die Sammlung Rolf Haspel“ oder „Der Leipziger ‚Courier‘ und seine Zweigstellen / Die Privatpost von Plauen im Vogtland – Die Sammlungen Peter Rogers“, ein Sonderteil „Ganzsachen und Postkarten Deutschland und Alle Welt – Die Sammlung Larry C. Parks“ sowie „Memel – Die Sammlung Robert G. Wightman“. Im internationalen Bereich macht ein Sonderteil „Guadalajara“ oder die Auflösung einer Sammlung Italien und Altitalien auf sich aufmerksam.

Ein Blick in den Katalog lohnt sich!

Das komplette Angebot der 379. Heinrich Köhler Auktion ist ab Mitte August 2022 mit ausführlichen Informationen und zahlreichen Bildern unter www.heinrich-koehler.de im Online-Katalog (auch als PDF-Blätterkatalog) verfügbar.

Katalogbestellungen sowie weitere Informationen zur Auktion und allen Losen bei: Heinrich Köhler Auktionshaus GmbH & Co. KG, Hasengartenstr. 25, 65189 Wiesbaden
Telefon: 0611 34 14 9-0, Telefax: 0611 34 14 9-99, E-Mail: info@heinrich-koehler.de, Internet: www.heinrich-koehler.de